Arbeitstechniken

    Eine Einführung von Gabriele Hooffacker

    Wortherkunft: griech. technikós, von griech. téchne = Handwerk, Kunst, Kunstfertigkeit

    Journalistische Arbeitstechniken umfassen Kenntnisse und Fertigkeiten zur Herstellung professioneller Medienprodukte, die die beruflichen Qualitätsstandards im Journalismus erfüllen und erlernbaren Regeln folgen. Sie beziehen alle Phasen des journalistischen Schaffensprozesses ein: von der Themenfindung und Themenentwicklung über die → Recherche und die medienspezifische Gestaltung und Aufbereitung in → journalistische Genres bis hin zum redaktionellen Management.

    Die Ausdifferenzierung journalistischer Arbeitstechniken ist zentral für die Professionalisierung im Journalismus. Im frühen Zeitungsbuch Zeitungs Lust und Nutz beschrieb Caspar Stieler 1695 erstmals Anforderungen an die Arbeitsweise der Journalisten. Sie reichen von Ratschlägen zu Recherche und sachlicher Richtigkeit bis hin zur Forderung nach „fleissigen Correctores“, die Fehler der Journalisten entdecken und korrigieren. Eine Verbesserung und Professionalisierung der journalistischen Arbeitsweise hatte Karl Bücher im Sinn, als er 1916 in Leipzig das Institut für Zeitungskunde gründete.

    Mit der Abkehr von der Vorstellung, Journalismus sei vor allem ein Begabungsberuf, wurden Anleitungen zum praktischen Journalismus erforderlich. Nach amerikanischem Vorbild erschienen in der Bundesrepublik seit den 1970-er Jahren die ersten Journalismus-Lehrbücher, die das journalistische Handwerk in den Mittelpunkt stellten. Beispielhaft sei hier die Einführung in den praktischen Journalismus von Walther von La Roche 1975 genannt, dem Ausgangspunkt der von La Roche gegründeten Buchreihe Journalistische Praxis. Bald kamen weitere Lehrbücher und Reihen hinzu. Bereits früh entstand in der DDR eine differenzierte Genre-Theorie.

    Walther von La Roche beschrieb den Journalismus nach den grundlegenden Tätigkeiten Recherchieren – Formulieren – Präsentieren – Organisieren. Diese Darstellung ging in das Berufsbild des Journalisten des Deutschen Journalistenverbands ein. Zu den journalistischen Arbeitstechniken gehören demnach Themenfindung und -entwicklung, Kreativitätstechniken und der Umgang mit Schreibblockaden, methodisches Recherchieren, Beherrschen der journalistischen Genres und der Trennungsregeln (Trennung von Information und Meinung sowie Trennung von redaktionellem und werblichem Inhalt) sowie das mediengerechte Präsentieren. Seit dem Jahr 2000 tritt neben die Regeln redaktionellen Arbeitens verstärkt die Ausbildung in organisatorischen, auch ökonomischen Fertigkeiten unter dem Stichwort ‘Entrepeneurship’ im Journalismus.

    Journalistik und Publizistik-Wissenschaft haben sich weniger mit den Arbeitstechniken des praktischen Journalismus beschäftigt. Das Thema ist bislang vorwiegend eine Domäne praxisorientierter Ratgeberliteratur. Diese wiederum ist vor allem zu einzelnen Arbeitstechniken wie dem kreativen Arbeitsprozess, dem Recherchieren oder dem medienspezifischen Aufbereiten vorhanden: Oft werden dort die Genres, Techniken und Tools behandelt, also in Lehrmaterialien zum Radio-Journalismus, zum Video-Journalismus oder zu Social Media.

    Ebenfalls bei La Roche gab es frühzeitig ein Kapitel ‘Hilfsmittel’, in dem vom eigenen Handarchiv bis zum Smartphone grundlegende technische Hilfsmittel genannt werden. Mit den digitalen Tools und Plattformen haben sich eigene Online-Portale entwickelt, die neue Software, Apps und Plattformen vorstellen, beispielsweise rund um das Thema Mobile Journalism. Die amerikanische Society of Professional Journalists stellt auf www.journaliststoolbox.org eine Übersicht bereit.

    Literatur:

    Briggs, Mark: Journalism 2.0. How to Survive and Thrive. A digital literacy guide for the information age. http://www.kcnn.org/images/uploads/Journalism_20.pdf. 2007

    Fischer, Heinz-Dietrich; Horst Minte (Hrsg.): Karl Bücher. Auswahl der publizistikwissenschaftlichen Schriften. Bochum [Brockmeyer] 1981

    Hagelweide, Gert (Hrsg.): Kaspar Stieler: Zeitungs Lust und Nutz. Vollständiger Neudruck der Originalausgabe von 1695. Bremen [Schünemann] 1969

    La Roche, Walther von; Gabriele Hooffacker; Klaus Meier: Einführung in den praktischen Journalismus. Mit genauer Beschreibung aller Ausbildungswege Deutschland • Österreich • Schweiz. 19. Auflage. Wiesbaden [VS Verlag für Sozialwissenschaften] 2013

Gabriele Hooffacker
Gabriele Hooffacker
*1959, Prof. Dr. phil., seit 2013 Professorin an der HTWK Leipzig. 1999 gründete sie die Journalistenakademie in München, die sie bis 2013 gemeinsam mit Peter Lokk leitete. Sie gibt die Lehrbuchreihe Journalistische Praxis bei Springer VS heraus, die von Walther von La Roche gegründet wurde. Arbeitsschwerpunkte: Online und Crossmedia, Medienwandel, journalistische Darstellungsformen. Kontakt: gabriele.hooffacker (at) htwk-leipzig.de Zu journalistischen Arbeitstechniken hat Gabriele Hooffacker einen → Einführungsbeitrag geschrieben.

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Social Media

Wortherkunft: Die Bezeichnung Social Media (dt. soziale Medien, auch soziale Netzwerke) ist eine Begriffszusammensetzung aus ‚Social‘, was den gemeinschaftlichen sozialen Austausch hervorhebt, und ‚Media‘, was die computervermittelte und onlinebasierte Art und Weise akzentuiert.

Definition:
Unter Social Media versteht man in der allgemeinen Definition nach Kaplan und Haenlein (2010: 61) verschiedene Internetanwendungen, die auf den Voraussetzungen des → Web 2.0 aufbauen und so die Erstellung wie den Austausch von nutzergenerierten → Inhalten erlauben. Weiterführend beschreiben Carr und Hayes (2015: 49) Social Media als auf dem Internet basierende Kanäle für die massenpersonale Kommunikation, die die (computervermittelte) soziale Interaktion zwischen Benutzern erleichtern und ihren Wert im Wesentlichen aus nutzergenerierten Inhalten ableiten.

Ellison und boyd (2013: 157) wiederum definieren soziale Medien in funktionaler Herangehensweise als vernetzte Kommunikations-Plattformen, auf denen Nutzer ein individuelles Profil anlegen, über das sie eigene und fremde Inhalte wie auch systemgenerierte Daten bereitstellen. Über diese Profile werden (z. B. private oder berufliche) Kontakte öffentlich sichtbar und für andere durchsuchbar. Nutzer können über ihr Profil eigene Inhalte erstellen und verteilen, Inhalte anderer konsumieren, wie auch mit – eigenen oder fremden – nutzergenerierten Inhalten interagieren.

Van Dijck schließlich hat die ökonomische Beeinflussung und Transformation (bzw. Ausbeutung) von Kommunikation in sozialen Netzwerken in den vergangenen Jahren immer wieder massiv kritisiert. Gerade die großen GAFAM-Plattformen (Google, Apple, Facebook, Amazon und Microsoft) absorbierten die mit den → Web-2.0-Anwendungen verbunden Bedeutungen einer ungefilterten und selbstbestimmten Kommunikation im Rahmen unternehmerischer Zielsetzungen. Eine Definition von Social Media habe sich verändert hin zu automatisierten Systemen, die Verbindungen herstellen und manipulieren (van Dijck 2013: 12). Kommunikation erhalte so in erste Linie einen Warenwert, unterschieden nach User-Generated Content (UGC) und die für das Geschäftsmodell sozialer Netzwerke zentralen User-Generated Data (UGD).

Geschichte:
Mit der Ausbildung von Web 2.0-Anwendungen zu Beginn der 2000er Jahre sind eine Reihe onlinebasierter, in der Regel privatwirtschaftlicher Plattformen wie Facebook (2004), MySpace (2003), LinkedIn (2002), Twitter (2006), Flickr (2004) und YouTube (2005) entstanden, die als nutzerzentrierte Netzwerke unterschiedliche Kommunikations-, Vernetzungs- und Content-Sharing-Funktionen zur Verfügung stellen. Als ein zentrales Moment wurde dabei immer wieder der Wandel hin zu einer Architektur partizipativer Medien angeführt (vgl. u.a. O’Reilly 2005; Bruns 2008; Thimm 2017), wodurch potentiell allen Nutzern die Möglichkeit eingeräumt werde, sich angesichts niedrigschwelliger technologischer Nutzungsbarrieren mit eigenen Inhalten zu beteiligen.

Begleitet wurden diese Entwicklungen durch Überlegungen, die die neuen Möglichkeiten des „Mitmachwebs“ (Blank/Reisdorf 2010) akzentuierten, aber auch in kulturkritischer Beurteilung vor einem zunehmenden „Kult der Amateure“ (Keen 2007) warnten und eine Abwertung professioneller Akteure und Experten zu bedenken gaben. Gerade für den (digitalen) Journalismus stelle das eine Reihe von Herausforderungen dar, die in der Forschung unter anderem als „kollaborativer Journalismus“ (Bruns 2005), „partizipativer Journalismus“ (Engesser 2013) oder auch „Open Journalism“ (Hermida 2014) reflektiert wurde. Es entstanden veränderte Konkurrenzgeflechte durch neue Akteure und Plattformen, die ihre Inhalte vornehmlich über soziale Netzwerke ventilieren. Soziale Medien veränderten aber auch den → redaktionellen Prozess der Beitragsbearbeitung (vgl. Neuberger/Langenohl/Nuernbergk 2014) und beeinflussen heute das Arbeitsprofil von Journalisten als sogenannte „Social Journalists“ (Hedman/Djerf-Pierre 2013), die deutlich schneller reagieren und Beiträge über mehrere Kommunikationskanäle verbreiten müssen. Auch ökonomisch beeinflussen soziale Medien journalistische Geschäftsmodelle, wenn Abo- bzw. Leserzahlen nachlassen und Werbeeinnahmen im Printbereich wegbrechen, weil sich Leser wie Werbepartner auf alternative Formen im Netz konzentrieren. Folgt man Meckel, Fieseler und Grubenmann (2012), können diese Entwicklungen jedoch auch positiv gewendet werden, insofern Journalisten ihr Rollenverständnis stärker hinterfragen und durch ein neues, direktes Kommunikationsverhältnis zu Lesern gerade den Mehrwert professioneller journalistischer Arbeit unter Beweis stellen können.

Gegenwärtiger Zustand:
Mittlerweile haben Social-Media-Plattformen die digital-vernetzte Medienkultur nachhaltig beeinflusst und umstrukturiert. Sie stellen nicht mehr nur (teil-)öffentliche Kommunikationsräume dar, die die Normen, Regeln und Werte der öffentlichen Auseinandersetzung neu geprägt haben (vgl. Dijck 2013: 19). Sie wirken sich in unterschiedlicher Form auf institutionelle Strukturen, ökonomische Prozesse und kulturelle Praktiken aus und forcieren eine Anpassung an grundlegende Funktionsmechanismen und Kommunikationslogiken (vgl. Dijck/Poell/Waal 2018: 2).

Für den Journalismus bedeutet das negative wie auch positive Veränderungen auf vielfältige Weise. Zunächst können soziale Netzwerke, wie etwa Neuberger, Langenohl, Nuernbergk (2014) herausgearbeitet haben, zur Recherche eingesetzt werden, da über sie eine Vielzahl von (auch noch nicht bekannten oder etablierten) Akteuren beobachtet werden, die man für journalistische Beiträge als → Quelle einsetzen kann. Gleichzeitig wenden sich Akteure selbst proaktiv über Social-Media-Profile direkt an Journalisten. Ebenso können Journalisten bestimmten ‚Akteuren von Interesse‘ folgen und sich ohne großen (eigenen) Aufwand durch deren Mitteilungsbedürfnisse mit Inhalten versorgen lassen – wie dies etwa bei den regelmäßigen Meldungen über die Twitter-Aktivitäten von Donald Trump beobachtet werden kann. Dabei agieren Journalisten allerdings nicht mehr nach dem Gatekeeper-Prinzip in der Verbreitung von Inhalten, da sie keinen exklusiven Zugriff auf Quellen haben, sondern verarbeiten, was in sozialen Netzwerken bereits allgemein zugänglich ist.

In der veränderten Kommunikation zwischen Journalisten und ihren Lesern zeigt sich nicht nur ein direkter und dialogischer Austausch. Kommunikation über soziale Medien eröffnet auch Möglichkeiten, mehr Transparenz über redaktionelle Prozesse und Entscheidungen in der Quellenarbeit zu schaffen, die sich unter anderem in der gegenseitigen Beobachtung von Journalisten, Lesern und Quellen, aber auch in einer beschleunigten Reaktion aufeinander zeigen kann (vgl. u. a. Wendelin 2014; Neuberger/Langenohl/Nuernbergk 2014).

Auf der anderen Seite schränken soziale Medien den Journalismus auf infrastruktureller Ebene wiederum nachhaltig ein. Mit der immensen Ausdehnung der GAFAM-Plattformen (vgl. u. a. Plantin/Punathambekar 2019) ist eine ‚Plattformisierung‘ des Netzes insgesamt zu beobachten (vgl. Helmond 2015), die auch für die Gestaltung und Präsentation journalistischer Inhalte zu Abhängigkeitsverhältnissen von eben diesen Plattformen führt (vgl. Nieborg/Poell 2018). Hinzu kommt, dass mittlerweile Algorithmen und automatisierte Konfiguratoren wie im Fall von Narrative Science eingesetzt werden, um Beiträge schneller und kostengünstiger zu erstellen (vgl. Meckel/Fieseler/Grubenmann 2012: 34).

Soziale Medien haben schon längst Anteil am Prozess der öffentlichen Meinungsbildung (vgl. u. a. Thimm/Bürger 2012) und transformieren innerhalb des weitergehenden „digitalen Strukturwandels der Öffentlichkeit“ (Bieber 2002) „die Medienrepertoires, kommunikativen Praktiken und Akteurskonstellationen“, wie Nuernbergk und Schmidt (2020: 43) dies beispielhaft für den Politikjournalismus herausgearbeitet haben. Dabei wandeln sich mit den Akteuren auch Kommunikationsformen sowie das thematische Spektrum für bestimmte Plattformen. Selbst journalistisch zunächst wenig bedeutende Plattformen wie Instagram ziehen mittlerweile die Aufmerksamkeit von Journalisten auf sich, um dort mit einem plattformspezifischen Storytelling vor allem für jüngere Mediennutzende wahrgenommen zu werden (vgl. Bettendorf 2019).

Wie Schmidt, Merten, Hasebrink et al. (2017) schreiben, operieren soziale Medien neben etwa Suchmaschinen und Instant-Messaging-Diensten als Intermediäre, die Inhalte aus einer Vielzahl von Quellen algorithmisch erschließen, filtern und schließlich als personalisierte Informationspakete für Nutzer zusammenstellen. Damit prägen sie nicht nur das Informationsmanagement im Netz, sondern haben aus Nutzersicht auch Einfluss auf deren Identitäts- und Beziehungsmanagement. Der Journalismus ist einem Veränderungsdruck ausgesetzt, der sich nicht zuletzt auch in der Anpassung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zeigt. Mit dem ARD/ZDF-Content-Netzwerk funk etwa werden journalistische Inhalte für die Zielgruppe im Alter zwischen 14 und 29 Jahren speziell für Social-Media-Dritt-Plattformen konzipiert (vgl. Stollfuß 2019).

Forschungsstand:
Die Forschung zu Social-Media-Plattformen hat sich in den vergangenen Jahren rasant entsprechend den strukturellen Veränderungen onlinebasierter Kommunikationsweisen in sozialen Netzwerken verändert. Zentrale Aspekte gerade in der → Kommunikationswissenschaft, wie Schmidt und Taddicken (2017) aufzeigen, sind noch immer Fragen um das Knüpfen und Pflegen von Kontakten (Beziehungsmanagement), die Präsentation von personenbezogenen Inhalten (Selbstdarstellung und -wirksamkeit, auch Identitätsmanagement) sowie das Auswählen, Bewerten und Zirkulieren von Informationen (Informationsmanagement).

Wichtig für den Journalismus sind dabei die Funktionen und medialen Praktiken der Inhaltserstellung (inkl. Differenzierung von Formen des UGCs) und -veröffentlichung (inkl. Differenzierung von Formen der Akkumulation von Publikum in [Teil-] → Öffentlichkeiten), der diskursivierenden Aspekte in der Anschlusskommunikation (Kommentieren, Annotieren, Weiterleiten/Teilen, Abonnieren usw.) und die unterschiedlichen Ausprägungen digitaler Vernetzungen. Damit verbunden ist die Auseinandersetzung mit Regeln (z.B. Netiquette, Terms of Use etc.), Relationen (Verknüpfungen, Beziehungen und Konnektivitäten hinsichtlich der Reziprozität von sozialen Relationen und Datenrelationen) und Codes (Datenstrukturen, Algorithmen, Standardeinstellungen, Interface-Gestaltungen, Schnittstellen etc.). Und schließlich geht es immer auch darum, unterschiedliche Formen sozialer Formationen differenziert zu betrachten: z. B. personenbezogene Netzwerke und deren Sichtbarkeit und Navigierbarkeit auf Social-Media-Plattformen oder kollektive Ausprägungen wie Crowds/Schwärme und Communities unter Beachtung verschiedener Formen von Handlungsfähigkeiten, Organisations-/Koordinationsmuster und Entscheidungsmodi.

Zudem hat sich die Forschung jüngst mit Medienlogik sozialer Netzwerke befasst (bezüglich Programmierbarkeit, Popularität aufgrund rein quantifizierbarer Messungen, Konnektivität von Plattformen, Nutzern, Inhalten und Werbetreibenden sowie Datafizierung aller Inhalte, Formen und Beziehungen) (vgl. van Dijck/Poell 2013). Klinger und Svensson (2015) untersuchten außerdem Auswirkungen auf die Produktion (u. a. günstigere Auswahl und Erstellung von Inhalten durch Laien entsprechend individueller Interessen), Distribution (u. a. die veränderte Vermittlerrolle einzelner Nutzer, die Inhalte in Gruppen von Gleichgesinnten wie Kettenbriefe zirkulieren lassen) und Rezeption (etwa die hochselektive Auswahl in interessengebundenen Gruppen Gleichgesinnter).

Für den Journalismus im Speziellen sind jüngst gerade Fragen nach den Auswirkungen auf die redaktionellen Praktiken, ein damit teilweise einhergehendes Arbeiten mit dem Smartphone und das sich verändernde Anforderungs- und Berufsprofil bedeutsam (vgl. u. a. Primbs 2016; Neuberger/Langenohl/Nuernbergk 2014; Hedman/Djerf-Pierre 2013). Und schließlich führen die Transformationen durch soziale Medien auch zu Reflexionen über veränderte Darstellungsformen für verschiedene Plattformen (vgl. u. a. Godulla/Wolf 2018; Goderbauer-Marchner/Büsching 2015).

Literatur:

Bettendorf, Selina: Instagram-Journalismus. Ein Leitfaden für Redaktionen und freie Journalisten. Wiesbaden [Springer VS] 2019.

Bieber, Christoph: Digitaler Strukturwandel der Öffentlichkeit? Zur Re-Konfiguration politischer Akteure durch Neue Medien. In: Schatz, Heribert; Patrick Rössler; Jörg-Uwe Nieland (Hrsg.): Politische Akteure in der Mediendemokratie. Politiker in den Fesseln der Medien? Wiesbaden [Westdeutscher Verlag] 2002, S. 113-127.

Blank, Grant; Bianca C. Reisdorf: The Participatory Web. A User Perspective on Web 2.0. In: Information, Communication & Society, 15(4), 2012, S. 537-554.

Bruns, Axel: Blogs, Wikipedia, Second Life and Beyond. From Production to Produsage. New York [Peter Lang] 2008.

Bruns, Axel: Gatewatching. Collaborative Online News Production. New York [Peter Lang] 2005.

Carr, Caleb T.; Rebecca A. Hayes: Social Media. Defining, Developing, and Divining. In: Atlantic Journal of Communication, 23, 2015, S. 46-65.

Dijck José van; Thomas Poell; Martijn de Waal: Introduction. In: Dijck José van; Thomas Poell; Martijn de Waal (Hrsg.): The Platform Society. Public Values in a Connective World. Oxford [Oxford University Press] 2018, S. 1-6.

Dijck, José van: The Culture of Connectivity. A Critical History of Social Media. Oxford [Oxford UP] 2013.

Dijck, José van; Thomas Poell: Understanding Social Media Logic. In: Media and Communication, 1, 2013, S. 2-14.

Ellison, Nicole B.; danah m. boyd: Sociality Through Social Network Sites. In: Dutton, William H. (Hrsg.): The Oxford Handbook of Internet Studies. Oxford [Oxford University Press] 2013, S. 151-172.

Engesser, Sven: Die Qualität des Partizipativen Journalismus im Web. Bausteine für ein integratives theoretisches Konzept und eine explanative empirische Analyse. Wiesbaden [Springer VS] 2013.

Goderbauer-Marchner, Gabriele; Thilo Büsching: Social-Media-Content. Konstanz [UVK] 2015.

Godulla, Alexander; Cornelia Wolf: Digitales Storytelling. Nutzererwartungen, Usability, Produktionsbedingungen und Präsentation. In: Nuernbergk, Christian; Christoph Neuberger (Hrsg.): Journalismus im Internet. Profession – Partizipation – Technisierung. 2. Auflage. Wiesbaden [Springer VS] 2018, S. 81-100.

Hedman, Ulrika; Monika Djerf-Pierre: The Social Journalist. Embracing the Social Media Life or Creating a New Digital Divide? In: Digital Journalism, 1(3), 2013, S. 368-385.

Helmond, Anne: The Platformization of the Web. Making Web Data Platform Ready. In: Social Media + Society, (July-December), 2015, S. 1-11.

Hermida, Alfred: Open Journalism. Dynamics of Change and Continuity in News Work in the 21st century. Doktorarbeit an der City University London. 2014. https://openaccess.city.ac.uk/id/eprint/13439/1/.

Kaplan, Andreas M.; Michael Haenlein: Users of the World, Unite!. The Challenges and Opportunities of Social Media. In: Business Horizons, 53, 2010, S. 59-68.

Keen, Andrew: The Cult of the Amateur. How Blogs, MySpace, YouTube, and the Rest of Today’s User-Generated Media are Destroying our Economy, our Culture, and our Values. London [Doubleday] 2007.

Klinger, Ulrike; Jakob Svensson: The Emergence of Network Media Logic in Political Communication. A Theoretical Approach. In: New Media & Society, 17(8), 2015, S. 1241–1257.

Meckel, Miriam; Christian Fieseler; Stephanie Grubenmann: Social Media. Herausforderungen für den Journalismus. In: HMD – Praxis der Wirtschaftsinformatik, 287, 2012, S. 25-35.

Neuberger, Christoph; Susanne Langenohl; Christian Nuernbergk: Social Media und Journalismus. Düsseldorf [Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen]. 2014. https://www.medienanstalt-nrw.de/fileadmin/lfm-nrw/Publikationen-Download/Social-Media-und-Journalismus-LfM-Doku-Bd-50-web.pdf.

Nieborg, David B.; Thomas Poell: The Platformization of Cultural Production. Theorizing the Contingent Cultural Commodity. In: New Media & Society, 20(11), 2018, S. 4275-4292.

Nuernbergk, Christian; Jan-Hinrik Schmidt: Twitter im Politikjournalismus. Ergebnisse einer Befragung und Netzwerkanalyse von Hauptstadtjournalisten der Bundespressekonferenz. In: Publizistik, 65, 2020, S. 41-61.

O’Reilly, Tim: What Is Web 2.0. Design Patterns and Business Models for the Next Generation of Software. 2005. http://www.oreilly.com/pub/a/web2/archive/what-is-web-20.html.

Plantin, Jean-Christophe; Aswin Punathambekar: Digital Media Infrastructures: Pipes, Platforms, and Politics. In: Media, Culture & Society, 41(2), 2019, S. 163-174.

Primbs, Stefan: Social Media für Journalisten. Redaktionell arbeiten mit Facebook, Twitter & Co.. Wiesbaden [Springer VS] 2016.

Schmidt, Jan-Hinrik; Monika Taddicken: Soziale Medien. Funktionen, Praktiken, Formationen. In: Schmidt, Jan-Hinrik; Monika Taddicken (Hrsg.): Handbuch Soziale Medien. Wiesbaden [Springer VS] 2017, S. 23-37.

Schmidt, Jan-Hinrik; Lisa Merten; Uwe Hasebrink; Isabelle Petrich; Amelie Rolfs: Zur Relevanz von Online-Intermediären. Hamburg [Hans-Bredow-Institut] 2017. https://www.hans-bredow-institut.de/uploads/media/default/cms/media/67256764e92e34539343a8c77a0215bd96b35823.pdf.

Thimm, Caja; Tobias Bürger: Digitale Citoyens. Politische Partizipation in Zeiten von Social Media. Bonn [Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik] 2012.

Thimm, Caja: Soziale Medien und Partizipation. In: Schmidt, Jan-Hinrik; Monika Taddicken (Hrsg.): Handbuch Soziale Medien. Wiesbaden [Springer VS] 2017, S. 191-209.

Wendelin, Manuel: Transparenz von Rezeptions- und Kommunikationsverhalten im Internet. Theoretische Überlegungen zur Veränderung der Öffentlichkeitsdynamiken zwischen Journalismus und Publikum. In: Loosen, Wiebke; Marco Dohle (Hrsg.): Journalismus und (sein) Publikum. Schnittstellen zwischen Journalismusforschung und Rezeptions- und Wirkungsforschung. Wiesbaden [VS], 2014, S. 73-89.

Überschrift

Als Überschrift bezeichnet man im Journalismus die Schrift oberhalb eines Artikels bzw. die leitende Schriftzeile, engl. headline (= die Zeile am ‚Kopf‘ des Beitrags). Sie wird auch Schlagzeile genannt (Das Thema Eurofighter landet immer wieder in den Schlagzeilen / Der ADAC kommt aus den Negativschlagzeilen nicht heraus), wobei das Wort ‚Schlag‘ eine ‚treffende‘ Beschreibung meint und in dieser Bedeutung von mhd. slahen bzw. engl. to slay für ‚erschlagen‘ stammt (vgl. Duden Band 7 2001: 721f.). Auch das Lexem ‚Titel‘ ist geläufig (vgl. Duden Band 7 2011: 848), allerdings hat dieser Begriff Homonym-Charakter, da er auch das Titelbild (Cover), den Titel einer Publikation (Zeitungstitel, Musiktitel, Filmtitel) oder einen Sendungstitel meinen kann; zudem ist er Teil offizieller Bezeichnungen (Doktortitel etc.). Er findet sich im Journalismus auch in der Verbform ‚titeln‘ wieder (einen Text mit einer Überschrift versehen).

In ihrer kommunikativen Funktion ist die Überschrift eine plakative Hauptzeile, die auf den nachfolgenden Artikel aufmerksam macht und ihn damit beim Leser bewirbt. Metaphorisch wird sie auch als Aushängeschild eines Artikels bezeichnet. Sie soll also Neugier wecken, dabei aber auch sachliche Information transportieren. Auf diese Weise hat die Überschrift eine ähnliche Funktion wie ein Werbeslogan, allerdings ohne falsche Versprechungen und Übertreibungen (vgl. Kurz 2010: 299). Die Überschrift gehört aufgrund ihrer Formatierung (größere, oft fett gesetzte Schrift, ein- oder mehrzeilig) und inhaltlich kompakten Zusammenfassung (bei Nachrichten) oder atmosphärischen Beschreibung (bei erzählenden Darstellungsformen wie Reportage oder Porträt) neben Vorspann/Unterzeile und Bebilderung zu den auffälligsten Bausteinen eines Artikels. Sie ist damit eines der wichtigsten Mittel zum Rezeptionsanreiz.

Überschriften lassen sich stilistisch in diverse Gattungen einteilen: Grundlegend für den Inhalt ist hierbei die Unterscheidung in Thema- und Aussagetitel (vgl. Kurz 2010: 301), die sich auch in ’nachrichtlich allgemein‘ (Neue Debatte um Stadionbau) und ’nachrichtlich konkret‘ (Gericht stoppt Ausbau der A44) differenzieren lassen. Bei künstlerisch-publizistischen Darstellungsformen lehnen sich die Überschriften stilistisch oft an literarische Titelgebung an, etwa Die Nacht ist zum Staunen da (Reportage über eine Museumsnacht), Neozoten – Invasion der fremden Pflanzen (populärwissenschaftlicher Beitrag) oder Der Waldmeister vom Langenhorst (Porträt über einen Förster).

Auch in Syntax und Grammatik ist eine fachliche Differenzierung vorhanden: Elementar ist die Gliederung in verbbetonte und substantivische Überschriften. Bei den verbbetonten Überschriften ist einerseits die aktive Variante gängig, die häufig im Präsens steht, wodurch sie die Aktualität erhöht: Brand legt S-Bahn lahm, Gabriel setzt Merkel unter Druck, Stadt will Kinderbauernhof verkaufen. Andererseits hat sich die passive Variante als syntaktische Sparform etabliert: Sie verkürzt die Aussage der Überschrift elliptisch durch das Weglassen von Prädikat (meist die finite Verbform), Artikel oder Possessivpronomen (vgl. Kurz 2010: 304; Sandig 1971: 60-106): ARD-Fernsehteam bei Recherche festgenommen, Winterreifen-Pflicht für Fahrräder gefordert, Tarifkompromiss mit Piloten geplatzt.

Substantivische Überschriften werden auch als Nominalstil bezeichnet und kommen ohne Verb und oft auch ohne Artikel aus: Erfolg im Kampf gegen Navidiebe, Warnung vor Kombipräparat bei Erkältung, Zwölf Tote bei Brand in Karaokebar.

Doppelpunkte
Auch anhand der Interpunktion lassen sich Überschriften in Kategorien gliedern. Wie in Fließtexten haben die Satzzeichen hier den Zweck, die Überschrift zu strukturieren. Am häufigsten geschieht dies durch den Doppelpunkt, bei dessen Verwendung drei Varianten gebräuchlich sind (vgl. Kurz 2010: 305f.):

(1) Quelle: Aussage
US-Behörde: 2015 war das heißeste Jahr
„Focus“: Kein Verfahren gegen Leiter der JVA
Im letzten Fall geht es darum, eine Nachricht zu publizieren, deren Inhalt eine andere Zeitung exklusiv veröffentlicht hat. Bei solchen Zitaten wird der Titel der Publikation in der Überschrift genannt (hier das Nachrichtenmagazin Focus).

Zu dieser ersten Gruppe gehören auch Redetitel, also Überschriften mit dem Zitat einer natürlichen Person (Roland Kaiser: „Ich war ein Kotzbrocken”). Außer bei derartigen Meldungen werden Zitate in der Überschrift von Interviews (als Darstellungsform) in der Regel ohne Quelle angegeben, da diese offensichtlich ist. Das ausgewählte Zitat enthält meist eine Kernaussage, die neugierig macht und gleichzeitig ein herausragendes Merkmal des Interviewten charakterisiert:

„Die AfD ist Rassismus im Nadelstreifenanzug“
(Interview von Marcus Ertle mit Claudia Roth. Galore, 1, 2015: 48-54)

„Ich will doch nur Spaß haben“
(Interview von Anne Grages mit Hugo Egon Balder. Westdeutsche Zeitung, 25.11.2005: 7)

(2) Ursache: Ereignis
Krebserkrankung: Barça-Trainer Vilanova tritt zurück
Insolvenz: Sanierung des Bürgerhauses unterbrochen

(3) Stichwort: Aktuelles
Kneipen-Test: Bakterien aus jedem sechsten Zapfhahn
Flüchtlingskrise: Österreich fordert Obergrenze
VW-Tarifrunde: IG Metall will mehr Geld und Altersteilzeit

Darüber hinaus sind vereinzelt Überschriften mit Trennstrich oder Komma geläufig (4,1 % mehr – Metall wendet Streik ab / Garvey geht, Haber kommt: Stühlerücken bei „The Voice of Germany“). Sie gliedern ebenfalls Informationen und trennen gedankliche Einheiten, wobei der Trennstrich mehr Distanz zwischen den Informationen setzt als das Komma.

Ausrufezeichen
Überschriften mit Ausrufezeichen sind im Boulevardjournalismus und in Magazinbeiträgen sowie auf deren Titelseiten gebräuchlich. Sie haben oft eine kommentierende Funktion und verleihen der zugehörigen Aussage einen besonderen Nachdruck (vgl. §69 der amtlichen Regeln für die deutsche Rechtschreibung und Zeichensetzung 2006: 75).

Heul doch! Eine Deutschlandreise zu Menschen, die nicht jammern, sondern machen
(Neon, August 2015, Titelseite)

Hintern hoch! Wie Sie Sport treiben, obwohl Sie keine Lust dazu haben
(myself, Februar 2016, Titelseite)

Ausrufezeichen sollten jedoch sparsam verwendet werden, da die Nähe zur expliziten Werbung (Auf in den Modefrühling! / Gesucht, gefunden, gekauft!) die Absicht der Berichterstattung beeinträchtigen kann – es sei denn, es handelt sich um einen PR-Text oder eine so genannte Sonderveröffentlichung mit entsprechendem Reklamezweck.

Fragezeichen
Fragezeichen sind in Überschriften selten, vor allem in Nachrichten; denn diese informieren in der Regel über Fakten. Geht es in der Berichterstattung um Ungewissheiten, schwingt beim Einsatz eines Fragezeichens fast immer der Faktor der Spekulation mit: Kaufte Katar die WM? / Gibt es bald keine Lokführer mehr? / Wird Michael Schumacher wieder gesund? Daher sind Fragezeichen häufiges Mittel in der Sparte der illustrierten Wochenzeitschriften (‚Klatschblätter‘), um faktisch in ihrem Wahrheitsgehalt nicht gedeckte Mitteilungen zu verbreiten, die oftmals auf Gerüchten oder gar bewussten Fehlinterpretationen seitens der Redaktion basieren: Charlene & Albert – Wird ihre Ehe jetzt annulliert? / TV-Star Jan Fedder: Wie lange hält er noch durch? Legitim ist das Fragezeichen hingegen, wenn die im Titel gestellte Frage als Themengrundlage dient: Fußball-Reporter: Entertainment oder Journalismus? (Radiobeitrag).

Eine wissenschaftlich bislang nur beiläufig analysierte Variante der Titelgestaltung sind Wortspiele, meist in Gestalt bereichskonformer Metaphern: Die appgelenkte Generation. Kinder und Jugendliche leiden zunehmend unter Smartphone-Stress (Hannoversche Allgemeine) / Totalschaden bei VW: Winterkorn verdieselt sich! (Bild). Je nach Medium und Anspruch sind sie vor allem in künstlerisch-publizistischen und argumentativen Genres üblich. Auf den metaphorischen Gehalt bezogen hat sich die belgische Linguistin Sabine De Knop in ihrer lange zurückliegenden Dissertation Metaphorische Komposita in Zeitungsüberschriften (1987) mit diesem Aspekt beschäftigt.

Forschungsstand
Abgesehen von Praxisratgebern der Sorte ‚100 Tipps für kreatives Schreiben‘ sind Forschungen zur Überschrift oft in wissenschaftliche Publikationen zur generellen Stilistik des Journalismus integriert. Dazu gehört etwa die als Arbeitsbuch bezeichnete Veröffentlichung Journalistisches Texten von Jürg Häusermann (2011: 187-201). Als detaillierte Einzelbände zum Thema sind Markus Reiters Fachbuch Überschrift, Vorspann, Bildunterschrift (2009), in dem er in der zweiten Auflage auch auf Suchmaschinenoptimierung für Überschriften eingeht, sowie die Werke von Wolf Schneider hervorzuheben, zuletzt 2015 die fünfte Auflage des Standardwerkes Die Überschrift (zusammen mit Detlef Esslinger).

Einen ausführlichen Überblick über die Überschriften-Stilistik des Boulevardjournalismus bietet der Mammutband Das Bild Buch (752 Seiten), 2012 herausgegeben vom damaligen Chefredakteur der Bild-Zeitung, Kai Diekmann. Variationsreicher ging 1992 Carl A. Rüede vor und präsentierte seine Sammlung Die besten Schlagzeilen aus Presse und Werbung aus deutschsprachigen, englischen und französischen Medien.

Literatur:

De Knop, Sabine: Metaphorische Komposita in Zeitungsüberschriften. Tübingen [Max Niemeyer] 1987

Diekmann, Kai (Hrsg.): Das Bild Buch. Köln [Taschen] 2012

Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Band 7. Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. 3. Auflage. Mannheim [Dudenverlag] 2001

Esslinger, Detlef; Wolf Schneider: Die Überschrift. Sachzwänge • Fallstricke • Versuchungen • Rezepte. 5. Auflage. Wiesbaden [VS Verlag für Sozialwissenschaften] 2015

Häusermann, Jürg: Journalistisches Texten. Sprachliche Grundlagen für professionelles Informieren. 3. Auflage. Konstanz [UVK] 2011

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