Unternehmerischer Journalismus

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Definition:
Einem weiten Begriffsverständnis nach wird unternehmerischer Journalismus (‚entrepreneurial journalism‘) als das Entdecken, Bewerten und Ausschöpfen unternehmerischer Chancen im Kontext des Journalismus begriffen (Gossel 2019: 59). Aktuell werden mit dem Begriff v. a. neu gegründete, journalistische Unternehmen (oft sog. ‚Start-Ups‘) beschrieben, die publizistische Anliegen meist im digitalen Raum verfolgen und sich dabei von bestehenden, journalistischen Unternehmen abgrenzen und sich gleichzeitig durch neue, innovative Finanzierungs-, Organisations- und Angebotsformen auszeichnen (Singer 2018: 355; Achtenhagen 2017: 3).
Immer wieder wird unternehmerischer Journalismus lediglich auf die Ausübung von selbstständiger bzw. freiberuflicher Tätigkeit von Journalistinnen und Journalisten reduziert (Elmore/Massey 2012: 113; Gossel/Kalka 2015: 147). Ein solches Verständnis greift allerdings zu kurz (Baines/Kennedy 2010: 103; Cohen 2015: 520f.). Abzugrenzen ist unternehmerischer Journalismus auch von ‚Intrapreneurship‘, also kreativen Initiativen innerhalb bestehender journalistischer Organisationen (Boyles 2016: 229); weitere Definitionen des unternehmerischen Journalismus sind an anderer Stelle zu finden (Casero-Ripolles et al. 2016: 287, Ruotsalainen/Villi 2018: 80).
Insgesamt ist allerdings festzuhalten, dass hier kein Konsens besteht (Vos/Singer 2016, Ruotsalainen/Villi 2018, Hepp/Loosen 2021). Nicht einmal die Begrifflichkeiten sind einheitlich: Termini, unter denen unternehmerischer Journalismus – mit jeweils spezifischen Schwerpunktsetzungen – diskutiert wird, sind u. a. ‚Digital Media Entrepreneurship‘, ‚Journalism Entrepreneurship‘, ‚Media Entrepreneurship‘ oder ‚New Media Ventures‘ (Ferrier 2013: 223).

Geschichte:
Ausgangspunkte des unternehmerischen Journalismus sind v. a. ökonomische Entwicklungen sowie neue technisch-publizistische Rahmenbedingungen der letzten Jahrzehnte im Medien- und Journalismusbereich. Unterschieden werden können Push- und Pull-Faktoren (Cohen 2015; Achtenhagen 2017): Durch Auflagenschwund und einen teilweise starken Rückgang der Anzeigenerlöse ist einerseits das traditionelle Geschäftsmodell von Verlags- und Rundfunkunternehmen unter Druck geraten (Picard 2011). Technologische Entwicklungen – v. a. rund um das Internet und die Möglichkeiten des → Web 2.0 wie Weblogs oder Online-Crowdfunding etc. – haben andererseits die Umsetzung neuer Ideen und Initiativen im Journalismus häufig erst möglich gemacht oder ihnen zumindest den Weg bereitet (Compaine/Hoag 2012; Hepp/Loosen 2021).
So gelten The Huffington Post (Huffpost) sowie BuzzFeed aus den USA als Prototypen des digitalen, unternehmerischen Journalismus (Carlson/Usher 2015). The Huffington Post (2005) ging als Nachrichten- und Nachrichtenkommentarplattform online und setzte v. a. auf Inhalte der eigenen Nutzerinnen und Nutzern (sog. ‚user-generated content‘). BuzzFeed (2006) trat nach seiner Gründung zunächst als Aggregator für lustige Inhalte aus den → sozialen Medien auf (Ellis 2014). Sowohl The Huffington Post als auch BuzzFeed starteten damit zunächst als Aggregatoren in begrenzten Nischenmärkten und weiteten erst im Laufe von Diversifikationsprozessen ihre journalistische → Inhaltsproduktion aus (Küng 2015: 4): So wurde BuzzFeed ab 2011 zunehmend journalistisch ausgerichtet; The Huffington Post konnte ihr journalistisches Profil sogar so weit schärfen, dass sie 2012 als erste Onlinezeitung einen Pulitzer-Preis gewann (Janotta 2012, Tandoc/Jenkins 2015: 4f.). Beide Unternehmen setzen damit auf journalistische Inhalte sowie ihre Monetarisierung durch eine kontinuierliche Verbesserung der Erlösmodelle, womit sie ganz gezielt auf Disruption in der Medien- und Journalismusbranche hinwirken (Carlson/Usher 2015).

Gegenwärtiger Zustand:
Die Situation des unternehmerischen Journalismus in den USA unterscheidet sich stark von den Entwicklungen in Deutschland. Die Schätzungen, wie viele journalistische Start-Ups in Deutschland aktiv sind, umfassen, je nach zugrunde gelegter Definition, Spannweiten von rund 70 bis hin zu 140 Start-Ups (vgl. Buschow 2018; Keinert/Heft/Dogruel 2019).
Besser greifbar wird die Vielzahl und v. a. Vielfalt des unternehmerischen Journalismus in Deutschland anhand von Beispielen. Das Recherchezentrum Correctiv (2014) gilt als das erste stiftungsfinanzierte Journalismusprojekt in Deutschland. Als Non-Profit-Organisation wird es durch Stiftungen, ganz maßgeblich durch die Anneliese-Brost-Stiftung, Mitgliedsbeiträge sowie private Spenden getragen. Ein genossenschaftliches Modell setzt das Online-Magazin Krautreporter (2014) um: Gegründet als eigenständige GmbH, die durch die damals größte Crowdfunding-Kampagne im deutschsprachigen Medienbereich finanziert wurde, handelt es sich bei der Trägergesellschaft mittlerweile um eine Genossenschaft. RiffReporter (2016), ebenso als Genossenschaft von Journalistinnen und Journalisten organisiert, betreibt eine Publikations- und Distributionsplattform, auf der Journalistinnen und Journalisten allein oder in Teams Leser- und Unterstützercommunitys für ihre Recherchen aufbauen und ihre Beiträge an verschiedene Interessenten lizensieren können. Die Schwerpunkte und Perspektiven der Berichterstattung sind unterschiedlich: Das deutsche Online-Magazin Perspective Daily (2015) arbeitet nach den Prinzipien des konstruktiven Journalismus. Das Online-Magazin Deine Korrespondentin (2015) legt den Fokus bei der Berichterstattung auf Frauen. Im News-Aggregator Piqd (2015) werden die Inhalte verschiedener Medien von Journalistinnen und Journalisten kuratiert und The Buzzard (2017) stellt Medienbeiträge des gesamten Meinungsspektrums zusammen. Hinzu kamen zuletzt viele neue (hyper-)lokale Initiativen wie bspw. Rums (2020) in Münster oder Relevanzreporter (zuvor Lokalblog Nürnberg, 2020) in Nürnberg; im Entstehen befinden sich aktuell Projekte wie KATAPULT MV in Mecklenburg-Vorpommern oder VierNull in Düsseldorf.

Forschungsstand:
Bislang befassen sich in der deutschsprachigen Journalismusforschung nur einzelne Studien mit diesen Initiativen. In einer Fallstudie untersuchte Volker Lilienthal (2017) das Start-Up Correctiv. Christopher Buschow (2018) erforschte 15 neugegründete Organisationen im deutschen Journalismus mittels verschiedener Methoden und Datenquellen: Experteninterviews, Dokumentenanalysen und Feldbegehungen kamen dabei zum Einsatz. Annett Heft und Leyla Dogruel (2019) untersuchten auf Grundlage von Leitfadeninterviews mit Journalistinnen und Journalisten aus zwölf deutschen News-Start-ups, darunter Das Filter, Deine Korrespondentin und Perspective Daily, deren Wahrnehmungen publizistischer Autonomie. Aus diesen Interviews leiteten Alexa Keinert, Annett Heft und Leyla Dogruel (2019) später journalistische Zukunftstrends ab, darunter die Tendenz hin zu kollaborativen Organisationsformen oder die Erschließung neuer Erlösquellen jenseits der Werbefinanzierung.
Unternehmerischer Journalismus wird in Praxis, Wissenschaft und Ausbildung diskutiert. Weil er allerdings uneinheitlich oder wenig trennscharf definiert wird und mitunter lediglich als „neue[r] Begriff für den altbekannten freien Journalismus“ (Naszidimova/Ruß-Mohl 2012: o. S.) gebraucht wird, liegen unterschiedlichste Befunde vor. So werden in der Medien- und Kommunikationswissenschaft u. a. die (1) Finanzierungs-, (2) Organisations- und (3) Angebotsformen, durch die sich unternehmerischer Journalismus auszeichnet, untersucht. Die Forschung fokussiert dabei v. a. die unternehmerischen Journalistinnen und Journalisten auf der Mikro- oder die einzelnen Unternehmen auf einer Meso-Ebene.
(1) Journalistische Neugründungen finanzieren sich in der Regel durch Erlösmodelle abseits der Werbefinanzierung (Ruotsalainen/Villi 2018). So basieren Start-Ups im journalistischen Bereich häufig auf Crowdfunding (Hunter 2015), was das Problem der Transparenz im Blick auf die Geldgeber mit sich bringt (Porlezza/Splendore 2016). Zudem ist Crowdfunding für die einzelnen Journalistinnen und Journalisten mit viel Aufwand und Arbeit verbunden (Hunter 2016). Stiftungen sind für viele Start-Ups eine weitere attraktive Finanzierungsquelle (Keinert/Heft/Dogruel 2019); oft wird Journalismus aber auch gemeinnützig betrieben (Konieczna 2018).
(2) Gerade journalistische Neugründungen begreifen sich häufig als Reaktion auf die Krise des klassischen Journalismus (Deuze/Witschge 2020). Sie zeichnen sich durch neuartige Formen → journalistischer Organisation und Zusammenarbeit aus (Buschow 2018; Buschow/Suhr 2020). Auf organisatorischer Ebene können z. B. Projekte, in denen Journalismus über kollaborative Netzwerke (Carson/Farhall 2018; Heft/Alfter/Pfetsch 2019; Konow-Lund 2019; Konow-Lund 2020) oder über Plattformen (Nieborg/Poell 2018; Schwägerl 2020) betrieben wird, unterschieden werden.
(3) Im Hinblick auf die angebotenen Inhalte setzen die meisten dieser Initiativen geografische oder thematische Schwerpunkte (Briggs 2012). Oft zeichnen sie sich durch einen hohen Grad an Personalisierung aus (Thurman/Schifferes 2012) oder verfolgen haltungs- bzw. meinungsstarke Ansätze der Berichterstattung (Keinert/Heft/Dogruel 2019). Andere Projekte betreiben explizit → Wissenschaftsjournalismus (Schwägerl 2020).
Darüber hinaus wird die Rolle von unternehmerischem Journalismus in der →  journalistischen Ausbildung stark thematisiert. Für Deutschland liegt eine Bestandsaufnahme zur ‚Entrepreneurship Education‘ im Rahmen der Journalismusausbildung vor (Gossel/Kalka 2015); zudem wurden deutsche Journalismusstudierende sowie Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten zu ihren unternehmerischen Kompetenzen befragt (Gossel 2019). Untersucht wurden darüber hinaus z. B. die Einstellungen der Journalismusstudierenden gegenüber Unternehmertum (Casero-Ripolles et al. 2016); ebenso Konzepte, die sie befähigen sollen, außerhalb bereits bestehender journalistischer Einrichtungen zu arbeiten oder sogar eigene Unternehmen zu gründen (Barnes/Scheepers 2018). Auch Befunde dazu, inwiefern Lehrende in den unterschiedlichen Ausbildungsstätten Aspekte des unternehmerischen Journalismus aufgreifen, liegen vor (Schaich/Klein 2013).
Während vor einigen Jahren in der Medien- und Kommunikationswissenschaft noch festgestellt wurde, dass der unternehmerische Journalismus als Forschungsgegenstand bislang eher wenig Beachtung fand (Singer 2017; Achtenhagen 2017), ist mittlerweile festzustellen, dass die Forschung in diesem Bereich allmählich an Fahrt aufgenommen hat.

Literatur:

Achtenhagen, Leona: Media entrepreneurship – Taking stock and moving forward. In: International Journal on Media Management, 1, 2017, S. 1-10.

Baines, David; Clara Kennedy: An education for independence? Should entrepreneurial skills be an essential part of the journalist’s toolbox? In: Journalism Practice, 1, 2010, S. 97-113.

Barnes, Renee: Tackling Uncertainty for Journalism Graduates. A model for teaching experiential entrepreneurship. In: Journalism Practice, 1, 2018, S. 94-114.

Boyles, Jan L.: The isolation of innovation: Restructuring the digital newsroom through intrapreneurship. In: Digital Journalism, 2, 2016, S. 229-246.

Briggs, Mark: Entrepreneurial journalism: How to build what’s next for news. Washington [CQ Press] 2012.

Buschow, Christopher: Die Neuordnung des Journalismus. Eine Studie zur Gründung neuer Medienorganisationen. Wiesbaden [Springer Fachmedien] 2018.

Buschow, Christopher; Maike Suhr: Change Management and New Organizational Forms of Content Creation. In: Diehl, Sandra; Matthias Karmasin; Isabel Koinig (Hrsg.): Media and Change Management. Wiesbaden [Springer] (i. E.) 2021.

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Casero-Ripollés, Andreu; Jessica Izquierdo-Castillo; Hugo Doménech-Fabregat: The Journalists of the Future Meet Entrepreneurial Journalism Perceptions in the classroom. In: Journalism Practice, 2, 2016, S. 286-303.

Cohen, Nicole S.: Entrepreneurial Journalism and the Precarious State of Media Work. In: South Atlantic Quarterly, 3, S. 513-533.

Compaine, Ben; Anne Hoag: Factors Supporting and Hindering New Entry in Media Markets: A Study of Media Entrepreneurs. In: International Journal on Media Management, 1, 2012, S. 27-49.

Deuze, Mark; Witschge, Tamara: Beyond journalism. Cambridge [Polity] 2020.

Ellis, Justin: Buzzfeed. In: Nieman Journalism Lab (Blog). 2014. http://www.niemanlab.org/encyclo/buzzfeed/?=fromembed. [14.06.2021]

Elmore, Cindy; Brian L. Massey: Need for instruction in entrepreneurial journalism. Perspective of full-time free lancers. In: Journal of Media Practice, 2, 2012, S. 109-124.

Ferrier, Michelle B.: Media Entrepreneurship: Curriculum Development and Faculty Perceptions of What Students Should Know. In: Journalism and Mass Communication Educator, 3, 2013, S. 222–241.

Gossel, Britta M.: Eine empirische Studie zur Journalistenausbildung aus Sicht junger Journalistinnen und Journalisten. In: Gossel, Britta M.; Kathrin Konyen: Quo Vadis Journalistenausbildung? Befunde und Konzepte für eine zeitgemäße Ausbildung. Wiesbaden [Springer VS] 2019, S. 7-67.

Gossel, Britta M.; Romy Kalka: Entrepreneurial Journalism – JournalistInnen als UnternehmerInnen? Eine empirische Bestandsaufnahme von Entrepreneurship Education im Rahmen der Journalistenausbildung in Deutschland. In: Pagel, Sven: Schnittstellen (in) der Medienökonomie. Baden-Baden [Nomos] 2015, S. 145–163.

Heft, Annett; Leyla Dogruel: Searching for Autonomy in Digital News Entrepreneurism Projects. In: Digital Journalism, 5, 2019, S. 678-697.

Heft, Annett; Brigitte Alfter; Barbara Pfetsch: Transnational journalism networks as drivers of Europeanisation. In: Journalism, 9, 2019, S. 1183-1202.

Hepp, Andreas; Wiebke Loosen: Pioneer journalism: Conceptualizing the role of pioneer journalists and pioneer communities in the organizational re-figuration of journalism. In: Journalism, 3, 2021, S. 577–595.

Hunter, Andrea: “It’s like having a second full-time job”: Crowd-funding, journalism and labour. In: Journalism Practice, 2, 2016, S. 217-232.

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Janotta, Anja: “Huffington Post” gewinnt Pulitzerpreis. In: W&V (Blog), 2012. https://www.wuv.de/tech/huffington_post_gewinnt_pulitzerpreis

Keinert, Alexa; Annett Heft; Leyla Dogruel: Wie sehen News-Entrepreneurs die Zukunft ihrer Profession? Vier Thesen zum Journalismus von morgen. In: Journalistik. Zeitschrift für Journalismusforschung, 3, 2019, S. 171-188. [20.05.2021]

Konow-Lund, Maria: Negotiating Roles and Routines in Collaborative Investigative Journalism. In: Media and Communication, 7 (4), 2019, S. 103-111.

Konow-Lund, Maria: Reconstructing investigative journalism at emerging organisations. In: The Journal of Media Innovations, 6(1), 2020, S. 9-22.

Küng, Lucy (2015). Innovators in Digital News. London [I.B. Tauris] 2015.

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Porlezza, Colin; Sergio Splendore: Accountability and transparency of entrepreneurial journalism: Unresolved ethical issues in crowdfunded journalism projects. In: Journalism Practice, 2, 2016, S. 196-216.

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Schaich, María José Vázquez; Jeffrey S. Klein: Entrepreneurial journalism education: Where are we now? In: Observatorio (OBS) Journal, 4, 2013, S. 185–211.

Schwägerl, Christian: Gründergeist für einen Journalismus, der Wissenschaft und Gesellschaft verbindet. In: Schnurr, Johannes; Alexander Mäder: Wissenschaft und Gesellschaft: Ein vertrauensvoller Dialog. Berlin/Heidelberg [Springer] 2020, S. 185-203.

Tandoc, Edson; Jenkins, Joy: The BuzzFeedication of Journalism? How traditional news organizations talk about a new entrant to the journalistic field will surprise you! In: Journalism, 18(4), 2016, S. 482-500.

Thurman, Neil; Steve Schifferes: The future of personalization at news websites: Lessons from a longitudinal study. In: Journalism Studies, 5/6, 2012, S. 775-790.

Vos, Tim/Jane Singer: Media discourse about entrepreneurial journalism. Implications for journalistic capital. In: Journalism Practice, 2, 2016, S. 143-159.

 

Zitiervorschlag:
Katzenberger, Vera: Unternehmerischer Journalismus. In: Journalistikon, 10.06.2021. https://journalistikon.de/open-access/ [Abruf] 

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M. A., lehrt und forscht am Institut für Kommunikationswissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Sie ist Koordinatorin im von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) geförderten Projekt „Entwicklung des privaten Rundfunks in Bayern“. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind empirische Kommunikator- und Journalismusforschung. Kontakt: Kontakt: vera.katzenberger (at) uni-bamberg.de