Gabriele-Tergit-Preis

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Im Rahmen der Hamburger Woche der Pressefreiheit wird erstmals der Gabriele-Tergit-Preis für mutigen Lokaljournalismus verliehen.

Der Preis wurde von den Förderern der Pressefreiheit in Hamburg, Heinz H. Behrens, Prof. Dr. Horst Pöttker und RA Wilhelm Schulte Hemming ins Leben gerufen. Er wird in Kooperation mit der Gabriele-Tergit-Gesellschaft e.V. und der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg vergeben. Gefördert wird die Verleihung vom Amt Medien der Hamburger Kulturbehörde sowie der Ludwig-Delp-Stiftung München.

Der Preis erinnert an Gabriele Tergit, eine Reporterin, die unter großem persönlichen Risiko die frühen Pläne Adolf Hitlers aufdeckte. Ausgezeichnet werden Lokaljournalistinnen und Lokaljournalisten, die sich ihre Freiheit zu recherchieren und zu berichten nicht nehmen lassen – auch dann nicht, wenn es unbequem oder sogar gefährlich wird.

Die Preisverleihung findet am 12. Oktober 2026 um 19.30 Uhr im Zeise-Kino, Friedensallee 7–9, 22765 Hamburg-Ottensen statt. Der Eintritt ist frei.
Anmeldung über www.zeise.de/film/3990.

Programm

Begrüßung: Warum ein Preis für mutigen Lokaljournalismus?
Horst Pöttker (Förderer der Pressefreiheit in Hamburg)

Referat: Gabriele Tergit als mutige Journalistin
Juliane Sucker (Gabriele-Tergit-Gesellschaft e. V.)

Videovortrag: Einschüchtern und ersetzen: Warum Journalisten durch rechte Medienaktivisten systematisch unter Druck gesetzt werden
Olaf Sundermeyer (Rundfunk Berlin Bandenburg)

Diskussion mit dem Publikum
Michael Krell (TU Dresden), Olaf Sundermeyer (RBB)

Laudatio: Zur Bedeutung von Lokaljournalismus für die Demokratie
Joachim Lux (Harbour Front Literaturfestival)

Verleihung von drei Gabriele-Tergit-Preisen
Durch das Programm führt Liane Schüller (Gabriele-Tergit-Gesellschaft e. V.)

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Iris Rotermund
Redaktion Journalistikon