Das Journalistikon ist das erste deutschsprachige Lexikon der Journalistik – der Wissenschaft, die den Journalistenberuf durch Ausbildung und Innovationen unterstützt und kritisch begleitet. Weitere Informationen zum Aufbau und Anspruch dieses Wörterbuches finden Sie im Editorial.

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Zeitungsformat

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In den 1970er Jahren wurden Zeitungsformate standardisiert, nachdem zuvor noch rund 60 unterschiedliche Formate in Deutschland genutzt wurden. Bei uns besonders verbreitete Formate sind die Großformate ‚Nordisches Format‘, ‚Rheinisches Format‘, ‚Berliner Format‘ und das Kleinformat ‚Tabloid‘.
Von der Keilschrift zur KI

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Digitale Medien sind nicht lediglich als Werkzeuge zu verstehen, die Schreibhandlungen erleichtern oder um Funktionen ergänzen, sie formen den Prozess des Schreibens. KI-Anwendungen gehen darüber hinaus und überführen das Schreiben in neue Mensch-Maschine-Interaktionen.
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Subjektiver Journalismus

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Digitale Formate wie Presenter-Reportagen oder Podcasts betonen journalistische Subjektivität mittlerweile explizit, wenn Journalist:innen persönliche Erfahrungen, Emotionen oder Meinungen bewusst in die Berichterstattung einbetten.
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Gerd Bacher

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Er beginnt sein Berufsleben als Journalist bei der Presse und begründet später im Österreichischen Rundfunk eine Ära: Macht und Verantwortung sind für ihn dabei die zwei Seiten derselben Medaille. Dort wird Gerd Bacher fünfmal zum Generalintendanten gewählt.  
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Der Deutsche Presserat ist die Freiwillige Selbstkontrolle der Print- und Onlinemedien in Deutschland. Er tritt für die Einhaltung ethischer Standards und Verantwortung im Journalismus ein sowie für die Wahrung des Ansehens der Presse.

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Radio

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Als ‚Geburtsstunde‘ des Radios in Deutschland gilt bis heute der 29. Oktober 1923, als die erste Unterhaltungssendung aus dem Berliner Voxhaus ausgestrahlt wurde – viele Hörer kann sie nicht gehabt haben, denn Radiogeräte waren noch teuer und wenig verbreitet.
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