Beiträge aus der Kategorie

Publikum

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Publika können zwar dauerhafte und formale Beziehungen zu Medien eingehen, sind aber oft sehr heterogene Kollektive mit unterschiedlichen Rezeptionsmotiven, -präferenzen und -gewohnheiten, deren Anwesenheit oder Aufmerksamkeit außerdem wenig darüber verrät, wie sie die angebotenen Inhalte verstehen und nutzen.
Echokammer

Echokammer

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Der Begriff der Echokammer verweist auf einen metaphorischen Raum, in dem Aussagen verstärkt und Störgeräusche, etwa anders lautende Meinungen, geschluckt werden. Nicht ganz deckungsgleich ist der oft ähnlich verstandene Begriff der Filterblase.
Stockfoto

Stockfotografie

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Bei ihr findet sich oft eine spezielle Bildästhetik, die sich durch die Arbeit mit Unschärfe, Aus- und Anschnitten sowie Überbelichtungen auszeichnet: Kennzeichnend für Stockfotografie ist ihre Zeit- und Ortlosigkeit, ihre Kontextoffenheit sowie eine kulturell neutrale oder plurale Gestaltung.
Web 2.0 Internet

Web 2.0

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Der Begriff Web 2.0 ist inzwischen durch Begriffe wie ,Social Media‘ abgelöst worden. Die für Software-Updates typische Methode, Versionsnummern von 1.0 weiterzuzählen, hat durch den Begriff des Web 2.0 aber große Verbreitung erfahren. Unter Web 2.0 werden alle Arten von nutzergenerierten Inhalten online zusammengefasst.

Datenjournalismus

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Der Datenjournalismus gewann seit dem ,Web 2.0‘, also seit Beginn der 2000er Jahre, an Bedeutung. Die Verbreitung von leistungsstarken Endgeräten, eine entsprechende Bandbreite sowie die Möglichkeiten der Interaktivität machten Infografiken und Geo-Daten, statistische Analysen und datenlastige Recherchen salonfähig.

Quelle

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Wie Historiker sind Journalisten auf die Arbeit mit Quellen angewiesen. Nur in seltenen Fällen haben sie einen direkten Zugang zu den Sachverhalten. Während Historiker in der Regel Quellen aus der Vergangenheit erschließen, hat der Journalismus überwiegend mit Quellen aus der Gegenwart zu tun.
Roboterjournalismus

Roboterjournalismus

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Eine frühe Form der mit Unterstützung von KI erstellten Texte: Unter Roboterjournalismus versteht man von Computerprogrammen automatisch generierte journalistische Texte. Grundlage bilden strukturierte und in der Regel aktuelle Daten sowie Textbausteine, die vorab erstellt worden sind.
Redaktionsschwanz

Redaktionsschwanz

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Redaktionen sind verpflichtet, Gegendarstellungen von Lesern abzudrucken – unabhängig davon, ob die angegebenen Tatsachen wahr sind oder nicht. Die Redaktion kann allerdings dazu noch einmal selbst Stellung beziehen. Diese Anmerkungen heißen Redaktionsschwanz.

Prominenz

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Prominenz ist weniger durch Kompetenz definiert, sondern entsteht in einem „Kreislauf aus medialer Vermittlung, Inszenierung und Annahme durch das Publikum“. Durch die zunehmende Personalisierung und Boulevardisierung auch in seriösen Medien hat die Fokussierung auf prominente Personen zugenommen.
Richtigkeit

Richtigkeit

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Der Begriff bezeichnet eines der journalistischen Qualitätskriterien, das unter anderem Eingang in den Pressekodex des Deutschen Presserates gefunden hat. Gemeint ist damit die intersubjektive Überprüfbarkeit der Inhalte journalistischer Berichterstattung. Gesichert wird diese vor allem durch gründliche Recherche.