Radioprogramm

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Definition:
Ein Radioprogramm besteht aus einzelnen Bestandteilen (Programmelemente), die zu einer Einheit (Programmstruktur) zusammengefügt werden. Das Programmelement ‚Musik‘ ist für die Bindung der Hörerinnen und Hörer im → Radio und damit für die Vermarktung von Werbezeiten von Bedeutung. Das Programmelement ‚Wort‘ kann in einzelne Kategorien wie Information (→ Nachrichten, → Interviews), Service (Verkehr, Wetter), Werbung (Eigen- und Fremdwerbung, Sponsoring), Unterhaltung (Hörspiele, Comedy) sowie → Moderation unterteilt werden (vgl. Bleicher 2006: 146, Lüthje 2012: 187). Radiojournalismus kommt vor allem zur Gestaltung der Kategorien Information, Service sowie teilweise der Moderation zum Einsatz.

Geschichte:
Ab 1923/24 strahlten im ‚Deutschen Reich‘ neun regionale Sendegesellschaften in ihren jeweiligen Verbreitungsgebieten Radioprogramme aus (vgl. Krug 2019: 23). Früh bildeten sich dabei erste Strukturen heraus: So wurde innerhalb eines Wochenschemas zwischen Werk- und Sonntagen unterschieden und verschiedene Sendungen zu festen Zeiten und in einem bestimmten Rhythmus angeboten (vgl. Leonhard 1997: 353ff.). Die Sendungen mit unterschiedlichsten Schwerpunkten wie → Kultur, Information oder Unterhaltung wurden dabei in zeitlich festgelegten und klar abgegrenzten ‚Kästchen‘ ausgestrahlt. Die Hörerinnen und Hörer waren aufgefordert, aus dem Angebot auszuwählen und entsprechend einzuschalten (‚Einschaltprogramm‘). Ab 1926 kam das Programm der Deutschen Welle für das gesamte damalige Reichsgebiet hinzu.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten ab 1933 wurde der Rundfunk zum zentralen Instrument der Massenbeeinflussung. Auf Ebene der Programmgestaltung kam es bald zu einem Ausbau der Unterhaltungsangebote im Radio, da man eine hohe Akzeptanz beim → Publikum anstrebte, die als Voraussetzung zur Instrumentalisierung des Mediums galt (vgl. Wagner 2006: 141, Schätzlein 2012: 68ff., Dussel 2012: 109). Ab 1940 bestand nur noch das Einheitsprogramm des ‚Großdeutschen Rundfunks‘, das sich abends in parallel ausgestrahlte Angebote unterschiedlichen Charakters aufspaltete (vgl. Halefeld 2001: 1419).

Nach Kriegsende 1945 begann in der Bundesrepublik der Aufbau eines öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems (vgl. Bausch 1980: 46, Dussel 2010: 185). Die verschiedenen → öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten strahlten zunächst jeweils nur ein bis zwei Programme aus: Während die ersten Programme vor allem auf aktuelle Informationen, Magazinsendungen, → Reportagen sowie populäre Musik setzten, konzentrierten sich die zweiten Programme auf vertiefende Informationen, Hörspiele, Lesungen, Radio-Essays und beispielweise Klassik- oder Jazzmusik (zur Entwicklung der öffentlich-rechtlichen Programme siehe v. a. Marchal 2004).

Auf die neue Konkurrenz des sich zunehmend etablierenden → Fernsehens reagierten die öffentlich-rechtlichen Anstalten in den 1960er Jahren mit Reformen ihrer Radioprogramme: Das ‚Kästchenprinzip‘ wurde allmählich endgültig aufgegeben, Magazine wurden eingeführt, die Nachrichten wurden häufiger und auch die Musik nahm zu (vgl. Overbeck 2009: 23). Das ‚Einschaltmedium‘ wurde mehr und mehr zum ‚Begleitmedium‘. Auch die ‚Pop- und Servicewellen‘ wie Bayern 3 (1971), HR 3 (1972) oder SWF 3 (1975), die im Programm schwerpunktmäßig Unterhaltungsmusik und kurze, informierende Wortbeiträge verbreiteten, wurden in diesem Kontext bald aus der Taufe gehoben (zur Entwicklung der ‚Popwellen‘ siehe v. a. Lange 2009).

Mit dem Aufkommen privater Radiosender erweiterte sich das Programmangebot in den 1980er Jahren dann massiv: Die privaten Sender mit ihren zielgruppengenau konzipierten, kommerziellen Programmen setzten vor allem auf hohe Musik- und eher geringe Informationsanteile (zur Entwicklung der Programme der privaten Sender siehe v. a. von zur Mühlen 2007). Vorbild der Programmgestaltung waren dabei ‚Formatradios‘ aus den USA, in denen Struktur, Inhalt und Präsentation der Programme zum Zweck der Vermarktung von Werbezeiten auf eine optimierte ‚Durchhörbarkeit‘ abgestimmt wurden (zur Definition und Relevanz von ‚Formatradios‘ siehe v. a. Goldhammer 1996). Heute sind vor allem die Formate ‚Adult Contemporary‘ (‚AC‘) oder ‚Contemporary Hit Radio‘ (‚CHR‘) verbreitet (zur Entwicklung der Formate siehe v. a. Gushorst 2006). Als Reaktion auf die neuen Wettbewerber setzten auch die öffentlich-rechtlichen Anstalten zunehmend auf eine klare Positionierung und Spezialisierung ihrer Programme: So wurden ‚Jugendwellen‘ wie Fritz (RBB, 1993), N-Joy (NDR, 1994) oder Das Ding (SWR, 1997) ins Leben gerufen; hinzu kamen auch ‚Infowellen‘ wie B5 aktuell (BR, 1991), die Informationen und Service in kurzer Taktung verbreiteten (vgl. Halefeld 1999: 224).

Unter dem Dach der öffentlich-rechtlichen Körperschaft → DeutschlandRadio wurden 1994 der bereits 1960 errichtete → Deutschlandfunk (Köln), RIAS (West-Berlin), Teile der Stimme der DDR und Radio DDR 2 (Ost-Berlin) zusammengeführt. Das DeutschlandRadio produziert derzeit drei bundesweite Radioprogramme: Deutschlandfunk (Dlf), Deutschlandfunk Kultur (Dlf Kultur) und Deutschlandfunk Nova (Dlf Nova).

Zuletzt sind im Zuge jüngster technischer Entwicklungen zahlreiche neue programmliche Angebote entstanden: Durch den digitalen Übertragungsstandard ‚Digital Audio Broadcasting‘ (DAB) wurden weitere Programme geschaffen. Mit ‚Webcastern‘ bestehen mittlerweile Radioprogramme, die nur im Internet übertragen werden. ‚User-Generated Radios‘ bieten die Möglichkeit, auf frei zugänglichen Plattformen ein eigenes, netzbasiertes Radioprogramm zu erstellen. ‚Podcasts‘ als digital vertriebene Audio-Angebote zur zeitversetzten Nutzung (‚on demand‘) haben sich als neues Audio-Format etabliert. Mit Audiotheken oder Musikstreaming bestehen verschiedene, neue Möglichkeiten der Verbreitung.

Gegenwärtiger Zustand:
In der deutschen Medienlandschaft wird eine Vielzahl von Radioprogrammen verbreitet, die anhand von rechtlichen (öffentlich-rechtlich oder private Organisation), geographischen (lokal, regional, landesweit, bundesweit, weltweit), situativen (Begleit- oder Einschaltprogramm), zeitlichen (Voll- oder Spartenprogramm) oder inhaltlichen (Wort- oder Unterhaltungsprogramm) Kriterien unterschieden werden können (vgl. Bleicher 2006: 144). Relevant ist darüber hinaus eine Differenzierung nach (verbreitungs-)technischen Kriterien (UKW, Internet, DAB+, Kabel, Satellit).

Zuletzt wurden in Deutschland 57 Radioprogramme von den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten verbreitetet. Hinzu kamen die bundesweiten Programme des DeutschlandRadios sowie die weltweiten Programme des Auslandrundfunks der → Deutschen Welle. Des Weiteren bestanden 273 Radioprogramme der privaten Sender, darunter waren 163 lokal bzw. regional, 56 landesweit und 13 bundesweit ausgerichtet (zum aktuellen Entwicklungsstand der Radioprogramme siehe v. a. Goldmedia GmbH 2019).

Forschungsstand:
Die historische Entwicklung der Programme ist vielfältig beschrieben (siehe bsp. Bausch 1980, Diller 1980, Lerg 1980, Schumacher/Halefeld 2001, Dussel 2010). Forscherinnen und Forscher konstatieren, dass bislang nicht alle Phasen, Regionen und Ebenen des Mediums gleichermaßen untersucht wurden und die Quellensituation teilweise schwierig sei (siehe bsp. Behmer/Bernard/Hasselbring 2014).

Die Rezeption der Programme durch Hörerinnen und Hörer wird bundesweit durch die Media Analyse (MA) der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e. V. untersucht. Hinzu kommen Erhebungen in den einzelnen Bundesländern wie beispielsweise die Funkanalyse Bayern (FAB) der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien (BLM). Andere Studien befassen sich beispielsweise mit Image und Akzeptanz der Programme (siehe bsp. Stuiber 1990, Wimmer/Weßner 1993, Guntermann 1998). Auch die Qualität der Programminhalte wurde untersucht (siehe bsp. Vowe/Wolling 2004).

Die Struktur der Programme wird mittels Inhaltsanalysen erforscht. Dabei wird unterschiedlichsten Fragestellungen nachgegangen (siehe bsp. Heyen 2001, Volpers/Schnier/Salwiczek 2006, Vlašić 2018). Darüber hinaus werden einzelne Elemente des Programms wie Musik, Unterhaltung und Information, Sendeformen wie das Hörspiel, Genres wie die Funkoper oder radiophone Gestaltungsverfahren wie Blende oder Montage erforscht.

Auch Radiosender selbst veranlassen Forschung, die sie als Planungsgrundlage für ihre Programme nutzen (siehe bsp. Schramm et al. 2002, Schramm 2008). Dies geschieht vor allem in Form von ‚Music Research‘. ‚Mapping‘-Studien werden bei Neugründung oder Neupositionierung (‚Relaunch‘) von Radiosendern oder zur Marktbeobachtung durchgeführt. Sie tragen dazu bei, Erkenntnisse über die Musikpräferenzen der Zielgruppe zu erhalten. ‚Call-Outs‘ (auch ‚Hook-Tests‘) sind die Planungsbasis für das Musikprogramm: Mit ihnen wird regelmäßig untersucht, wie gut Musiktitel bei der Zielgruppe ankommen (vgl. Eichmann 2012: 254, Gerhards/Klingler 2017: 409). Dabei wird zum Beispiel die Sättigung der Hörerinnen und Hörer (‚Burn Out‘) mit bestimmten Titeln getestet. Zudem wird regelmäßig die Wirkung von verschiedenen Moderationen und das Verhältnis der Programmelemente ‚Wort‘ und ‚Musik‘ überprüft. Für ‚Auditorium‘-Tests werden große Gruppen entsprechend der soziodemografischen Zusammensetzung der Zielgruppe rekrutiert und zur Bewertung von großen Teilen der Playlists aufgefordert.

Literatur:

Behmer, Markus/Bernard, Birgit/Hasselbring, Bettina (Hrsg.) (2014): Das Gedächtnis des Rundfunks. Die Archive der öffentlich-rechtlichen Sender und ihre Bedeutung für die Forschung. Wiesbaden: Springer VS

Bleicher, Joan Kristin: Hörfunk, Programmformate. In: Hans-Bredow-Institut: Medien von A biz Z. Wiesbaden [Springer VS] 2006, S. 144-146.

Diller, Ansgar: Rundfunkpolitik im Dritten Reich. In: Bausch, Hans: Rundfunk in Deutschland. Band 2. München [Deutscher Taschenbuchverlag] 1980.

Dussel, Konrad: Deutsche Rundfunkgeschichte. Konstanz [UVK Verlag] 2010.

Eichmann, Ralph: Journalismus. In: Kleinsteuber, Hans J.: Radio. Eine Einführung. 1. Auflage. Wiesbaden [VS Verlag] 2012, S. 235-267.

Gerhards, Maria/Klingler, Walter: Medienforschung für den Hörfunk. In: von La Roche, Walther/Buchholz, Axel: Radio-Journalismus. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis im Hörfunk. Wiesbaden [Springer VS] 2017, S. 399-416.

Goldmedia GmbH: Wirtschaftliche Lage des Rundfunks in Deutschland 2018/2019. Leipzig [Vistas Verlag] 2019.

Guntermann, Thomas: Zwischen Reichweite und Image: von WDR 1 zu Eins Live. Öffentlich-rechtlicher Rundfunk im Wandel. Bochum [Paragon-Verlag] 1998.

Gushurst, Wolfgang: Formate im Hörfunk. In: Südwestrundfunk: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk in Deutschland. Stuttgart [o.V.] 2006, S. 14-18.

Halefeldt, Horst O.: Programmgeschichte des Hörfunks. In: Wilke, Jürgen: Mediengeschichte der Bundesrepublik Deutschland. Bonn [Bundeszentrale für polit. Bildung] 1999, S. 211-230.

Halefeldt, Horst O.: Die Organisationsstruktur des Hörfunks in ihrer Entwicklung. In: Leonhardt, Joachim-Felix/Ludwig, Hans-Werner/Schwarze, Dietrich/Straßner, Erich: Medienwissenschaft. 2. Teilband: Ein Handbuch Zur Entwicklung der Medien und Kommunikationsformen. Berlin, New York [De Gruyter Mouton] 2001, S. 1416-1429.

Hickethier, Knut: Einführung in die Medienwissenschaft. Stuttgart [Metzler] 2003.

Heyen, Angelika: Programmstrukturen und Informationsangebote im Radio. Ergebnisse und Erfahrungen aus sechs Jahren Programmforschung der TLM. In: Rössler, Patrick: Das Geräusch der Provinz – Radio in der Region. Festschrift 10 Jahre TLM. TLM-Schriftenreihe 13. München [KoPäd-Verlag] 2001, S. 135-158.

Krug, Hans-Jürgen: Grundwissen Radio. 1. Auflage. München [UVK Verlag] 2019.

Lange, Jörg: Geschichte des Popradios. In: Overbeck, Peter: Radiojournalismus. Konstanz [UVK Verlagsgesellschaft] 2009, S. 26-30.

Leonhard, Joachim Felix: Programmgeschichte des Hörfunks in der Weimarer Republik. Band 2. München [Deutscher Taschenbuchverlag] 1997.

Lerg, Winfried: Rundfunkpolitik in der Weimarer Republik. In: Bausch, Hans: Rundfunk in Deutschland. Band 1. München [Deutscher Taschenbuchverlag] 1980.

Lüthje, Corinna: Programm. In: Kleinsteuber, Hans J.: Radio. Eine Einführung. 1. Auflage. Wiesbaden [VS Verlag] 2012, S. 183-2017.

Marchal, Peter: Kultur- und Programmgeschichte des öffentlich-rechtlichen Hörfunks in der Bundesrepublik Deutschland. Ein Handbuch. Band 2. München [KoPäd] 2004.

Overbeck, Peter: Geschichte des Radios. In: Overbeck, Peter: Radiojournalismus. Konstanz [UVK Verlagsgesellschaft] 2009, S. 19-25.

Schätzlein, Frank: Geschichte. In: Kleinsteuber, Hans J.: Radio. Eine Einführung. 1. Auflage. Wiesbaden [VS Verlag] 2012, S. 63-81.

Schramm, Holger: Praxis der Musikforschung. In: Schramm, Holger: Musik im Radio: Rahmenbedingungen, Konzeption, Gestaltung. Wiesbaden [VS Verlag] 2008.

Schramm, Holger/Petersen, Sven/Rütter, Karoline/Vorderer, Peter: Wie kommt die Musik ins Radio? Stand und Stellenwert der Musikforschung bei deutschen Radiosendern. In: Medien & Kommunikationswissenschaft, 50, 2002, S. 227-246.

Wagner, Hans Ulrich: Hörfunk. In: In: Hans-Bredow-Institut: Medien von A biz Z. Wiesbaden [Springer VS] 2006, S. 140-146.

Schumacher, Renate/Halefeld, Horst O.: Die Programmstruktur des Hörfunks in ihrer Entwicklung. In: Leonhardt, Joachim-Felix/Ludwig, Hans-Werner/Schwarze, Dietrich/Straßner, Erich (Hrsg.): Medienwissenschaft, 2. Teilband: Ein Handbuch Zur Entwicklung der Medien und Kommunikationsformen. Berlin, New York [De Gruyter Mouton] 2001, S. 1429-1445.

Stuiber, Heinz-Werner: Landesweiter Hörfunk in Bayern – Programm, Publikumswünsche und Bewertungen. Inhaltsanalyse, Image- und Akzeptanzstudie zu den Hörfunkprogrammen Antenne Bayern, Bayern 1 und Bayern 3. München [Fischer Verlag] 1990.

Vlašić, Andreas: Programmanalyse privater saarländischer Hörfunkprogramme 2018. Mannheim [Medien Institut] 2018.

Volpers, Helmut/Schnier, Detlef/Salwiczek, Christian: Bürgerfunk in Nordrhein-Westfalen. Eine Organisations- und Programmanalyse. In: Berlin [Vistas] 2006.

Von zur Mühlen, Bernt: Die Radiolandschaft Deutschlands. In: Müller, Dieter K./Raff, Esther: Praxiswissen Radio. Wie Radio gemacht wird — und wie Radiowerbung anmacht. Wiesbaden [Springer VS] 2007, S. 9-24.

Vowe, Gerhard/Wolling, Jens: Radioqualität: Was die Hörer wollen und was die Sender bieten: Vergleichende Untersuchung zu Qualitätsmerkmalen und Qualitätsbewertungen von Radioprogrammen in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Hessen. München [Kopaed Verlag] 2004.

Wimmer, Frank/Weßner, Konrad: Image und Akzeptanz des lokalen Hörfunks und Fernsehens als Werbeträger. München [Peter Lang Verlag] 1993.

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M. A., lehrt und forscht am Institut für Kommunikationswissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Sie ist Koordinatorin im von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) geförderten Projekt „Entwicklung des privaten Rundfunks in Bayern“. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind empirische Kommunikator- und Journalismusforschung. Kontakt: Kontakt: vera.katzenberger (at) uni-bamberg.de