Ulrich Reimers

*1952, Prof. Dr.-Ing., war bis April 2020 Leiter des Instituts für Nachrichtentechnik der Technischen Universität Braunschweig. Vor seiner Berufung nach Braunschweig war er der Technische Direktor des NDR. Er ist Stellvertretender Vorsitzender der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF). Reimers gilt als ‚Vater des Digitalen Fernsehens‘ und erhielt zahlreiche internationale und nationale Auszeichnungen, unter anderem ist er Träger des Niedersächsischen Staatspreises. (Foto: Stantien Fotostudio)


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Sven Stollfuss

*1981, J.-Prof. Dr., ist seit 2016 Juniorprofessor für Digitale Medienkultur an der Universität Leipzig. Er studierte in Marburg Medienwissenschaft, Neuere deutsche Literatur und Europäische Ethnologie. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Social Media und Fernsehen, Social TV, digitale Medien und partizipative Produktionskulturen. Kontakt: sven.stollfuss (at) uni-leipzig.de.


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Maximilian Heimstädt

*1989, Dr., ist Forschungsgruppenleiter am Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft in Berlin. Er studierte Betriebswirtschaftslehre in Köln und St. Andrews, promovierte am Institut für Management der Freien Universität Berlin und war anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) am Reinhard-Mohn-Institut der Universität Witten/Herdecke tätig. Forschungsschwerpunkte: Organisationstheorie, Wissenschafts- und Technikforschung, Offenes Wissen.


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Leonhard Dobusch

*1980, Univ.-Prof. Dr., Betriebswirt und Jurist, forscht als Professor für Organisation an der Universität Innsbruck zum Management digitaler Gemeinschaften und zu transnationaler Urheberrechtsregulierung. Er ist Mitgründer und wissenschaftlicher Leiter der Momentum-Kongressreihe und des Momentum-Instituts und bloggt regelmäßig bei netzpolitik.org. 2016 wurde er für den Bereich ‚Internet‘ in den ZDF-Fernsehrat entsandt.


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Klaus-Dieter Altmeppen

*1956, Prof. Dr., ist seit 2007 Hochschullehrer am Studiengang Journalistik der KU Eichstätt-Ingolstadt. Seit November 2016 leitet er das Zentrum für Ethik der Medien und der digitalen Gesellschaft (zem::dg) zusammen mit Claudia Paganini (Hochschule für Philosophie München). Forschungsfelder: Verantwortungskommunikation, Journalismusforschung, Medienmanagement, Medienorganisation und -ökonomie.


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Achim Baum

*1957, Prof. Dr., lehrt und forscht im Bereich Kommunikationsmanagement und Public Relations an der Hochschule Osnabrück. Arbeitsschwerpunkte: Journalistik, Medienethik, interne Kommunikation, PR sowie Gesundheitskommunikation. Kontakt: a.baum (at) hs-osnabrueck.de


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Thomas Birkner

*1977, Dr., Akademischer Oberrat auf Zeit am Institut für Kommunikationswissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Er lehrt und forscht in den Bereichen Journalismusforschung, Politische Kommunikation, Kommunikationsgeschichte und Mediensystemforschung. Kontakt: thomas.birkner (at) uni-muenster.de Thomas Birkner hat einen Einführungsbeitrag zu → Typen und Formen des Journalismus geschrieben.


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Joan Kristin Bleicher

*1960, Prof. Dr., ist seit 2001 Professorin für Medienwissenschaft an der Universität Hamburg. Sie studierte in Gießen, Siegen und Bloomington/Indiana Germanistik, Amerikanistik und Allgemeine Literaturwissenschaft. Nach dem Studium war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in medienwissenschaftlichen Forschungsprojekten beschäftigt. Forschungs-/Arbeitsschwerpunkte: Mediengeschichte, Medienpoetik, Grenzgänge Fakten und Fiktion, Aktuelle Fernseh- und Online Entwicklungen.


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Bernd Blöbaum

*1957, ist seit 2001 Professor für Kommunikationswissenschaft mit dem Schwerpunkt Medientheorie und Medienpraxis an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Arbeitsschwerpunkte: Journalismusforschung, Wissenschaftskommunikation, Medien und Vertrauen. Kontakt: bernd.bloebaum (at) uni-muenster.de Zum Thema Redaktionsorganisation hat Bernd Blöbaum einen → Einführungsbeitrag geschrieben.

Udo Branahl

Univ. Prof. Dr. iur., war von 1979 bis 2011 Professor für Medienrecht an der Universität Dortmund. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören das Medienrecht und die Gerichtsberichterstattung. Außerdem ist er in der Aus- und Weiterbildung von Journalisten (Redakteuren und Volontären) und von Öffentlichkeitsarbeitern sowie auf dem Gebiet der Rechtsdidaktik (Aus- und Fortbildung von Prüfern juristischer Examen) tätig.


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Kurt Braun

*1957, ist Rechtsanwalt und Journalist. Er berät Medienunternehmen in Fragen des Presse- und Medienrechts sowie des Urheberrechts und ist u.a. Referent der Landesanstalt für Kommunikation in Baden-Württemberg (Stuttgart), beim Verband der Zeitungsverleger Rheinland-Pfalz und Saarland e.V. und bei der VSZV Service GmbH (Verband Süddeutscher Zeitungsverleger e.V.). Hinzu kommen Inhouse-Seminare und Schulungen bei Medienunternehmen und medienorientierten Einrichtungen.


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Roland Burkart

*1950, Ao. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c., Professor für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft am gleichnamigen Institut der Universität Wien. Arbeitsschwerpunkte: Kommunikationstheorie, Rezeptions- und Wirkungsforschung, Öffentlichkeitsarbeit/Public Relations und Politische Kommunikation (Wahlkampfdiskurse). Kontakt: roland.burkart (at) univie.ac.at


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Andrea Czepek

*1966, Prof. Dr., ist seit 2003 Professorin für Journalismus an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven. Arbeitsschwerpunkte: Pressefreiheit, Medienkonzentration und Vielfalt, internationaler Journalismus. Andrea Czepek hat zur Ausbildung im Journalismus einen → Einführungsbeitrag geschrieben.


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Beatrice Dernbach

*1964, Prof. Dr., lehrt und forscht seit März 2014 an der Technischen Hochschule Nürnberg im Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR. Arbeitsschwerpunkte: Fachjournalismus, Wissenschaftskommunikation, Nachhaltigkeit und Ökologie im Journalismus, Narration im und Vertrauen in Journalismus. Kontakt: beatrice.dernbach (at) th-nuernberg.de Zu Nachrichtenfaktoren im Journalismus hat Beatrice Dernbach einen → Einführungsbeitrag geschrieben.


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Christoph Dreyer

ist seit 2013 Pressereferent bei Reporter ohne Grenzen. Davor hat er als Autor und freier Redakteur für deutschsprachige Hörfunksender, Print- und Onlinemedien über die arabische und muslimische Welt berichtet. Frühere Berufsstationen als Redakteur der Nachrichtenagentur Reuters sowie als freier Mitarbeiter und Regionalkorrespondent der Deutschen Presse-Agentur dpa, bei der er auch sein Volontariat absolvierte. Christoph Dreyer hat an der Freien Universität Berlin Islamwissenschaft, Politologie und Volkswirtschaftslehre studiert. Foto: Martin von den Driesch.


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Ines Engelmann

Ines Engelmann, *1977, Prof. Dr., ist seit 2016 Professorin Empirische Methoden der Kommunikationswissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Sie studierte, lehrte und forschte an den Universitäten Leipzig, Jena, München und Zürich. Arbeitsschwerpunkte: Journalismus und Publikum, Politische Medieninhalte, Empirische Methoden.


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Lutz Fruehbrodt

Prof. Dr., leitet seit 2008 den Master-Studiengang „Fachjournalismus und Unternehmenskommunikation“ an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS). Von 2008 bis 2013 hielt er eine Stiftungsprofessur der Vogel-Stiftung Dr. Eckernkamp inne. Der promovierte Ökonom arbeitete von 2000 bis 2008 als Technologie-Reporter in der Wirtschaftsredaktion der „Welt“-Gruppe. Er publiziert vor allem über mediensoziologische und medienökonomische Themen sowie über Wirtschaftskommunikation.


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Martin Gehr

*1979, hat Diplom-Journalistik und Germanistik an der Technischen Universität Dortmund studiert. Er arbeitet als freier Journalist und Autor mit den Schwerpunkten Print und Online und war von 2016 bis 2019 redaktioneller Leiter des Journalistikons. Seine Diplomarbeit über Metaphern und Redewendungen im politischen Kommentar erschien 2014 im Verlag Springer VS (Wiesbaden). Zudem gehört er zu den Autoren des Lehrbuchs Stilistik für Journalisten (2010), das ebenfalls bei Springer VS veröffentlicht wurde.


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Alexander Godulla

*1979, Prof. Dr., ist seit 2018 Professor für Empirische Kommunikations- und Medienforschung am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen im cross- und transmedialen Storytelling, der Innovationskommunikation, der Modellbildung Öffentlicher Kommunikation sowie der Visuellen Kommunikation. Er hat Diplom-Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und der Universität Wien studiert. Kontakt: alexander.godulla (at) uni-leipzig.de


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Tobias Gostomzyk

Prof. Dr., ist Hochschullehrer für Medienrecht am Institut für Journalistik der TU Dortmund. Seinen Forschungsschwerpunkt bildet der Wandel des Medienrechts angesichts der Digitalisierung und Technisierung der Medienpraxis. Hinzu kommen Fragen der Rechtskommunikation. Tobias Gostomzyk hat einen Einführungsbeitrag zum Thema → Medienrecht geschrieben.

Hektor Haarkötter

Prof. Dr., ist seit 2018 Professor für Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt politische Kommunikation an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Von 2014 bis 2018 war er Fachbereichsleiter Journalismus und Kommunikation an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Köln. Er hat 20 Jahre als Fernsehjournalist und -regisseur für beinahe alle öffentlich-rechtlichen Sender sowie Arte gearbeitet. Als Buchautor veröffentlichte er zuletzt im Herbert von Halem Verlag den Band Motor/Reise in der Reihe Basiswissen für die Medienpraxis (2016, mit Evelyn Runge) sowie Die Kunst der Recherche (2015, UVK) – ein Thema, über das er auch in seinem gleichnamigen Weblog (www.kunstderrecherche.de) schreibt. Wissenschaftliche Forschungsschwerpunkte: Medientheorie, Medienphilosophie und empirische Kommunikationsforschung. Kontakt: hektor.haarkoetter (at) h-brs.de Zum Thema Recherche im Journalismus hat Hektor Haarkötter einen → Einführungsbeitrag geschrieben.

Lutz Hachmeister

*1959, ist Filmregisseur, Filmproduzent, Journalist, Hochschullehrer und Sachbuchautor. Von 1989 bis 1995 war er Leiter des Grimme-Instituts. Ausgezeichnet wurden etwa seine Dokumentation Schleyer – Eine deutsche Geschichte (2004 Adolf-Grimme-Preis mit Gold) oder Freundschaft – Die Freie Deutsche Jugend (Deutscher Fernsehpreis 2009 zusammen mit Mathias von der Heide). Medienpolitische und -wissenschaftliche Beiträge von Hachmeister finden sich in diversen tagesaktuellen Medien, etwa in 3sat, WDR, taz, SZ, FAZ oder Tagesspiegel.


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Mario Haim

*1987, Jun.-Prof. Dr., ist Juniorprofessor für Datenjournalismus am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. Zuvor studierte, lehrte und forschte er an den Universitäten Augsburg, Helsinki, München und Stavanger. Arbeitsschwerpunkte: Computational Journalism, algorithmische Informationsumgebungen und Methodenforschung.


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Holger Handstein

*1976, Dr., hat an der Technischen Universität Dortmund zum Thema Qualität im Journalismus promoviert. Er arbeitet als Kommunikationsberater in Köln. Wissenschaftliche Arbeitsschwerpunkte: Qualität im Journalismus, Verhältnis von Journalismus und PR. Kontakt: post (at) handundstein.de Holger Handstein hat einen Einführungsbeitrag zum Thema → Qualität im Journalismus geschrieben.


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Petra Herczeg

PD Mag. Dr., ist seit 2010 Senior Lecturer am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Zu ihren Schwerpunkten in der Forschung gehören Migration und Medien, Journalismusforschung sowie Interkulturelle Kommunikation. Zudem arbeitet sie als freie Autorin beim Österreichischen Rundfunk und ist Chefredakteurin der Fachzeitschrift Medien Journal. Kontakt: petra.herczeg (at) univie.ac.at


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Gabriele Hooffacker

*1959, Prof. Dr. phil., seit 2013 Professorin an der HTWK Leipzig. 1999 gründete sie die Journalistenakademie in München, die sie bis 2013 gemeinsam mit Peter Lokk leitete. Sie gibt die Lehrbuchreihe Journalistische Praxis bei Springer VS heraus, die von Walther von La Roche gegründet wurde. Arbeitsschwerpunkte: Online und Crossmedia, Medienwandel, journalistische Darstellungsformen. Kontakt: gabriele.hooffacker (at) htwk-leipzig.de Zu journalistischen Arbeitstechniken hat Gabriele Hooffacker einen → Einführungsbeitrag geschrieben.


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Jürg Häusermann

*1951, Prof. Dr., ist seit 1993 Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Er studierte in Zürich und Moskau Germanistik, Russistik und Französische Linguistik. Nach dem Studium war er als freier Journalist (u.a. Schweizer Radio und Fernsehen SRF) und als Dozent in der journalistischen Aus- und Fortbildung tätig. Forschungsschwerpunkte: Mediensprache, Medienrhetorik, Analyse der Hörmedien.


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Walter Hömberg

*1944, Prof. Dr. phil., war vor seiner Emeritierung Professor für Journalistik und Kommunikationswissenschaft an den Universitäten Bamberg und Eichstätt. Seit 1999 lehrt er auch als Gastprofessor an der Universität Wien. 1992 bis 1995 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. 1996 bis 2011 Sprecher des Münchner Arbeitskreises öffentlicher Rundfunk. Herausgeber mehrerer Buchreihen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Journalismusforschung, Wissenschafts- und Kulturkommunikation sowie Medien- und Kommunikationsgeschichte. Kontakt: walter.hoemberg (at) ku.de


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Foto: © Patrick Hübner, 2015
Markus Kaiser

*1978, Prof., ist seit April 2016 Professor für Praktischen Journalismus an der Technischen Hochschule Nürnberg, Journalist, Berater und Medienvernetzer. Er ist unter anderem Autor des Buchs Recherchieren aus dem Verlag Springer VS (Wiesbaden 2015) und Herausgeber von Innovation in den Medien aus dem Verlag Dr. Gabriele Hooffacker (München 2015). Arbeitsschwerpunkte: Recherche, digitaler Journalismus und Medieninnovationen. Kontakt: markus.kaiser (at) th-nuernberg.de


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Klaus Kamps

*1965, Prof. Dr., ist seit 2014 Professor für Kommunikationswissenschaft an der Hochschule der Medien in Stuttgart. Er studierte in Düsseldorf, DeKalb (USA) und Christchurch (Neuseeland) Politikwissenschaft, Medienwissenschaft und Neuere Geschichte. Während seiner akademischen Laufbahn war er u. a. tätig an den Universitäten Düsseldorf, Münster und Erfurt; zudem war er von 2001 bis 2003 Leiter der Abteilung Medien und Telekommunikation in der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen. Arbeitsschwerpunkte: Kommunikationstheorie, Politische Kommunikation (mit dem Schwerpunkt USA), Medienpolitik und Mediensysteme.


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Vera Katzenberger

M. A., lehrt und forscht am Institut für Kommunikationswissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Sie ist Koordinatorin im von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) geförderten Projekt „Entwicklung des privaten Rundfunks in Bayern“. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind empirische Kommunikator- und Journalismusforschung. Kontakt: Kontakt: vera.katzenberger (at) uni-bamberg.de


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Ole Kelm

*1990, M.A. (2016, Düsseldorf), seit 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialwissenschaften, Abteilung Kommunikations- und Medienwissenschaft, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Er forscht im Bereich der politischen Kommunikation. Seine Dissertation verfasst er im Kontext der Forschergruppe Politische Kommunikation in der Online-Welt. Zudem ist er Mitarbeiter im vom BMBF geförderten Projekt MeKriF – Flucht als Krise, in dem die deutsche Berichterstattung zu den Themen Flucht, Migration und Integration untersucht wird. Forschungsschwerpunkte: Politische (Online-)Kommunikation, Wahrnehmungsforschung, politischer Konsum. Kontakt: ole.kelm (at) hhu.de


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Christina Kiesewetter

*1978, ist Projektleiterin und Redakteurin bei der Medienagentur mct in Dortmund. Davor war sie langjährige Tageszeitungsredakteurin in Lokal-, Mantel- und Projektredaktion sowie Mitarbeiterin am Institut für Journalistik der TU Dortmund. Arbeitsschwerpunkte: Lokaljournalismus, Zukunft der Zeitung, journalistische Genres, journalistische Ausbildung. Kontakt: kiesewetter (at) mct-dortmund.de


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Hans J. Kleinsteuber

*1943, † 2012, Prof. Dr., war von 1976 bis 2012 Professor für Politische Wissenschaft und seit 1982 für Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg, seit 2008 als Professor Emeritus. Beide Fachrichtungen verband er 1988 durch die Gründung der interdisziplinären Forschungsstelle Medien und Politik. Seine Bestandsaufnahme Die USA – Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Eine Einführung (erstveröffentlicht 1974) wurde zum Standardwerk, jedoch war er auch als Sachverständiger in Untersuchungskommissionen des Deutschen Bundestags tätig. So gehörten zu seinen Forschungsschwerpunkten Medienpolitik, Medienökonomie und Medientechnik, politische Kommunikation in Deutschland und aus vergleichender Perspektive, speziell Europa und Nordamerika sowie Reisejournalismus.


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Anne Koeppen

*1995, hat 2021 ihren Master in „Fachjournalismus und Unternehmenskommunikation“ an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) abgeschlossen. Ihre Masterthesis schrieb sie über die Funktion von Podcasts im modernen Wirtschaftsjournalismus. Neben dem Studium arbeitete sie als wissenschaftliche Hilfskraft für Prof. Dr. Kim Otto an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und Prof. Dr. Lutz Frühbrodt von der FHWS. Zuvor hat sie ihr duales Bachelor-Studium in International Business an der accadis Hochschule in Bad Homburg absolviert. Seit 2019 ist sie als freie Redaktions-Mitarbeiterin für den größten hessischen Radiosender FFH tätig.

Felix Koltermann

*1979, Dr., Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover. Leitung eines Postdoc-Forschungsprojekts über bildredaktionelle Praktiken im digitalen Zeitungsjournalismus. Arbeitsschwerpunkte: Visuelle Kommunikation, zeitgenössischer Fotojournalismus, visuelle Medienkompetenz. Kontakt: felix.koltermann (at) hs-hannover.de


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Mike Kortsch

*1974, ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Journalistik der TU Dortmund und forscht im Bereich der politischen Kommunikation. Er leitete unter anderem die Lehrredaktion Fernsehen (do1). Mike Kortsch hat beim Norddeutschen Rundfunk volontiert und viele Jahre als Autor, Redakteur und Regisseur für die ARD, das ZDF und Arte gearbeitet. Kontakt: mike.kortsch (at) tu-dortmund.de


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Leif Kramp

*1980, Dr., ist Senior Researcher und Forschungskoordinator am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung der Universität Bremen. Kramp gehört zum Gründungsvorstand des Vereins für Medien- und Journalismuskritik e. V., ist Mitglied des Direktoriums des journalistischen Nachwuchsförderprogramms VOCER Innovation Medialab sowie Autor und Mit-Herausgeber zahlreicher Fachbücher und Studien zur Transformation des Journalismus. Er ist Mitglied der Nominierungskommission des Grimme Online Awards 2018, der Jury des NETZWENDE-Awards für nachhaltige Innovationen im Journalismus und der Jury der Initiative Nachrichtenaufklärung e.V. Kontakt: kramp (at) uni-bremen.de Leif Kramp hat zusammen mit Stephan Weichert einen Einführungsbeitrag zum → Digitalen Journalismus geschrieben.

Uwe Krüger

*1978, Dr., ist seit 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. Für seine Bücher Meinungsmacht. Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten – eine kritische Netzwerkanalyse (Herbert von Halem Verlag, Köln 2013) und Mainstream – Warum wir den Medien nicht mehr trauen (Verlag C.H.Beck, München 2016) erhielt er den Günter-Wallraff-Preis für Journalismuskritik der Initiative Nachrichtenaufklärung. Arbeitsschwerpunkte: Journalistische Unabhängigkeit, Recherche, Konstruktiver Journalismus.


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Michael Kunczik

*1945, † 2018, Prof. Dr., war seit 1987 Professor für Publizistik an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und wurde 2010 emeritiert. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehörten Theorien der Massenkommunikation, Public Relations, Medien und Gewalt, Images von Nationen, Journalismusforschung (insb. Kriegsberichterstattung), Internationale Kommunikation sowie Medien und sozialer Wandel. Michael Kunczik hat einen Einführungsbeitrag zu → Theorien der Kommunikationswissenschaft geschrieben.

Karl-Heinz Ladeur

*1943, Prof. Dr. Dr. h. c. (Fribourg/CH), Studium der Rechtswissenschaft in Köln und Bonn, Professor für Öffentliches Recht in Bremen, Hamburg, Florenz (EHI), Veröffentlichungen insbes. zum Medienrecht, Verfassungsrecht, Rechtstheorie.


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Foto: Kurt Patzak / © patzak.cc
Wolfgang R. Langenbucher

*1938, seit dem Wintersemester 2006/07 Professor Emeritus (seit Sommersemester 1984 Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien); Arbeitsschwerpunkte: Journalismusforschung, Theorie des öffentlichen Rundfunks und Kommunikationspolitik. In den letzten zehn Jahren v.a. Aufsätze zu journalistischem Themen jenseits des Mainstreams, z.B. über einen Kanon Journalismus, Autobiographien von Journalisten oder Journalismus als Kulturleistung; periodisch für die Zeitschrift Message (2002-2014 gemeinsam mit Hannes Haas (1957-2014)) und seit 2015 für Der österreichische Journalist die Kolumne Top Ten Buchjournalismus. Kontakt: wolfgang.langenbucher (at) univie.ac.at Zur Kategorie 'Weltjournalisten und journalistische Persönlichkeiten' hat Wolfgang R. Langenbucher einen → Einführungsbeitrag geschrieben.

Melanie Leidecker-Sandmann

*1983, Dr. phil., ist seit 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin (PostDoc) am Teilinstitut Wissenschaftskommunikation / ITZ des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Sie hat 2013 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zum Thema Der Aufmacher-Artikel deutscher Tageszeitungen im Vergleich promoviert. Arbeitsschwerpunkte: Journalismus- und Medieninhaltsforschung, Politische Kommunikation, Wissenschaftskommunikation. Kontakt: leidecker-sandmann (at) kit.edu


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Peter Ludes

*1950, Prof. i.R., z.Zt. Gastprofessor an der Universität zu Köln. http://chinastudien.phil-fak.uni-koeln.de/37210.html Er hat in Trier und (als Fulbright-Stipendiat) an der Brandeis University (USA) studiert. Nach seiner Promotion in Soziologie war er von 1978 bis 1987 Wiss. Assistent in Wuppertal, 1981/82 Gastprofessor an der kanadischen University of Newfoundland, 1987 Gastdozent an der Universiteit van Amsterdam und 1989 Research Fellow am Center for European Studies der Harvard University. 1987 bis 2000 war er Mitglied im DFG-Sonderforschungsbereich Bildschirmmedien (1995 bis 2000 als 2. Sprecher), 1994 bis 2002 apl. Professor für Kultur- und Medienwissenschaft an der Universität Siegen - dort 1997 Gründung der Initiative Nachrichtenaufklärung; 1994 bis 1996 Vertretungsprofessur für Medien- und Kommunikationswissenschaft in Mannheim; 2001 Gastprofessur in Konstanz. Professur für Massenkommunikation, IUB bzw. Jacobs University Bremen, 2002 bis 2017.


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Margreth Luenenborg

*1963, Prof. Dr., ist seit 2009 Professorin für Kommunikationswissenschaft mit dem Schwerpunkt Journalistik an der Freien Universität Berlin. Nach ihrem Journalistik-Studium an der Universität Dortmund arbeitete sie als Journalistin und in der politischen Öffentlichkeitsarbeit. Als Wissenschaftlerin arbeitete sie u.a. an der Uni Leipzig und der Uni Siegen bevor sie den Ruf an die FU Berlin annahm. Forschungsschwerpunkt liegen neben der Journalismusforschung in den Bereichen populäre Medienformate, Gender Media Studies, Migration und Medien sowie der Bedeutung von Emotionen im öffentlichen Diskurs. Foto: Miriam Klingl


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Marcel Machill

*1968, Univ.-Prof. Dr., MPA (Harvard), ist Professor für Journalistik mit dem Schwerpunkt internationale Mediensysteme an der Universität Leipzig. Machill ist Absolvent der französischen Journalistenschule in Paris und der Harvard Kennedy School in Cambridge. Er hat bei der Deutschen Welle in Köln und Berlin volontiert. Arbeitsschwerpunkte: Mediensysteme, Internet Governance, Suchmaschinen, Soziale Netzwerke, crossmedialer Journalismus. Kontakt: machill (at) uni-leipzig.de Marcel Machill hat einen Einführungsbeitrag zum → Mediensystem geschrieben.

Marcus Maurer

*1969, Prof. Dr., ist seit 2014 Professor für Politische Kommunikation an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Forschungsschwerpunkte: Politische Kommunikation, Medienwirkungsforschung, empirische Methoden, nonverbale Kommunikation. Kontakt: mmaurer (at) uni-mainz.de


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Wiebke Möhring

*1970, ist seit 2016 Professorin für Online- und Printjournalismus an der Technischen Universität Dortmund. Zuvor hatte sie sieben Jahre die Professur für Öffentliche Kommunikation an der Fakultät Medien, Information und Design der Hochschule Hannover inne. Arbeitsschwerpunkte: Lokaljournalismus und -kommunikation, Methoden der empirischen Sozialforschung, Öffentliche Kommunikation und ihre Rezeptions- und Wirkungsprozesse. Kontakt: wiebke.moehring (at) tu-dortmund.de


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Wolfgang Mühl-Benninghaus

*1953, Prof. Dr., ist Wirtschaftshistoriker und Professor für Theorie und Geschichte des Films an der Humboldt-Universität zu Berlin. Dort hat er seit über 20 Jahren zudem das Amt des geschäftsführenden Direktors für Theaterwissenschaft und Kulturelle Kommunikation inne. Arbeitsschwerpunkte: Film-, Fernseh- und Hörfunkgeschichte, Medienökonomie. Kontakt: wolfgang.muehl-benninghaus (at) culture.hu-berlin.de Zur Ökonomie des Journalismus hat Wolfgang Mühl-Benninghaus einen → Einführungsbeitrag geschrieben.

Daniel Müller

*1969, Dr. phil., Dipl.-Journalist, M. A., hat Journalistik, Geschichte und Orientalistik in Dortmund und Bochum studiert und in Neuerer Geschichte promoviert. Er war 1996-1998 sowie 2002-2009 wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Journalistik (Dortmund), von 1998-2002 am Historischen Institut (Bochum). Von 2009 bis 2015 leitete er das Graduiertenprogramm der sozial- und geisteswissenschaftlichen Fakultäten der TU Dortmund. Seit 2016 ist er Leiter des House of Young Talents zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses der Universität Siegen. Forschungsschwerpunkte: Sowjetische Nationalitätenpolitik, Pressegeschichte, Medien und ethnische Minderheiten.


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Eva Nowak

*1965, Prof. Dr., ist seit 2006 Professorin für Journalismus an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven. Sie studierte Journalistik an der Universität Dortmund, wo sie später die Hörfunk- und Fernsehausbildung mit aufbaute, arbeitete als freiberufliche Journalistin und war Ausbildungsleiterin an der Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft e.V. 2013 war Eva Nowak Visiting Academic Fellow am Reuters Institute for the Study of Journalism der Universität Oxford. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Journalistenausbildung, Medienregulierung und die Zukunft des Journalismus.wak@jade-hs.de


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Daniel Nölleke

*1978, Dr., ist seit 2017 Universitätsassistent (Post-Doc) am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Er hat 2012 an der Universität Münster zum Thema „Experten im Journalismus“ promoviert. Seine Forschungsschwerpunkte sind Medialisierung, Sportkommunikation und Wissenschaftskommunikation. Kontakt: daniel.noelleke (at) univie.ac.at


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Horst Pöttker

*1944, Prof. i.R., Dr., war von 1996 bis 2013 Professor am Institut für Journalistik der Technischen Universität Dortmund. Z. Zt. Lehrbeauftragter an den Universitäten Hamburg, Stawropol und Wien. Seit 2017 Initiator und Mitherausgeber der Online-Zeitschrift Journalistik/Journalism Research. Arbeitsschwerpunkte: Theorie und Geschichte des Journalismus, Berufsethik, journalistische Darstellungsformen. Kontakt: horst.poettker (at) tu-dortmund.de Horst Pöttker hat Einführungsbeiträge geschrieben zur → Geschichte des Journalismus, → Berufsethik, zu → journalistischen Genres sowie zur → Pressefreiheit.


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Manfred Redelfs

*1961, Dr., leitet seit 1996 die Rechercheabteilung von Greenpeace e.V. und arbeitet als Recherchetrainer, u.a. für die Henri-Nannen-Schule, die Süddeutsche Zeitung und die ARD/ZDF Medienakademie. Er studierte Politikwissenschaft und Journalistik in Hamburg, Washington, Berkeley und Oxford; Promotion über Recherchejournalismus in den USA. Nach einem NDR-Volontariat Tätigkeit für den Hörfunk und Vertretung von Professuren in Politikwissenschaft (Universität Hamburg) und Journalistik (Universität Leipzig). Ehrenamtlich seit der Gründung 2001 im Vorstand der Journalistenorganisation Netzwerk Recherche e.V.


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Gunter Reus

*1950, Prof. Dr., ist apl. Professor i. R. für Journalistik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Arbeitsschwerpunkte: Kulturjournalismus, Pressejournalismus, Journalismusforschung, Sprache und Stil der Massenmedien. Kontakt: gunter.reus (at) ijk.hmtm-hannover.de Gunter Reus hat Einführungsbeiträge zum → journalistischen Jargon sowie zu → Sprache und Stil im Journalismus geschrieben. Gerade erschienen: Reus, Gunter: Marcel Reich-Ranicki. Kritik für alle. Darmstadt [wbg Theiss] 2020


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Lars Rinsdorf

*1971, Prof. Dr., ist Studiendekan des Studiengangs Crossmedia-Redaktion/Public Relations an der Hochschule der Medien Stuttgart. Er hat Journalistik und Raumplanung an der Universität Dortmund studiert und dort 2003 promoviert. Zu seinen Lehr- und Forschungsschwerpunkten gehören Medien- und Verlagsmanagement, Rezeptionsforschung, Forschung und Entwicklung in Medienunternehmen sowie Medienmarken. Kontakt: rinsdorf (at) hdm-stuttgart.de


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Eckart Roloff

*1944, Dr. phil.; Studium der Publizistik, Soziologie, Politologie und Germanistik in Berlin, München und Salzburg. Nach der Promotion 1972 zum Medizinjournalismus Volontär und Redakteur bei einer Regionalzeitung; bis 1988 Referent im Bundespresseamt Bonn, danach bis 2007 Leiter des Ressorts Wissenschaft beim Rheinischen Merkur in Bonn. Lehraufträge an Universitätsinstituten und Journalistenschulen. Forschungsschwerpunkte: Wissenschaftsjournalismus, Medizin- und Pharmaskandale, Pressegeschichte, Medien in Norwegen, journalistische Textgattungen, erfinderische Geistliche.


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Iris Rotermund

studierte Germanistik, Anglistik und Kunstwissenschaft in Bremen. Journalistin, Redakteurin und Dozentin an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) und der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Köln.


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Sigrun Rottmann

ist freie Journalistin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Journalistik der TU Dortmund. Dort leitet sie u. a. das fünftägige Blockseminar Konfliktsensitiver Journalismus. Von 2004 bis 2011 war sie Redakteurin beim BBC World Service Radio in London, vorher Korrespondentin der Frankfurter Rundschau für Mexiko, Mittelamerika und die Karibik. Volontariat bei der FR, Studium der Politikwissenschaft und des Internationalen Journalismus in Münster, Frankfurt, Manchester und London. Im Auftrag von Deutsche Welle Akademie und GIZ hat sie Trainings für Journalist*innen u. a. in Ägypten, Kenia und Südsudan durchgeführt. Sie ist zertifizierte Systemische Beraterin sowie Friedens- und Konfliktberaterin.


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Georg Ruhrmann

*1955, Prof. Dr., ist seit 1998 Professor für Kommunikationswissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und seit 2010 Mitglied der Kommission für Risikoforschung und -wahrnehmung beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Forschungsschwerpunkte: Nachrichten, Integration und Medien, Gesundheits-, Risiko- und Wissenschaftskommunikation. Kontakt: Georg.Ruhrmann (at) uni-jena.de


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Ulrike Röttger

*1966, Prof. Dr., ist seit 2003 Universitätsprofessorin für Public-Relations-Forschung an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sie ist Mitglied der wissenschaftlichen Leitung der Akademischen Gesellschaft für Unternehmensführung & Kommunikation, in der rund 40 globale Konzerne und mehrere Universitäten gemeinsam Forschung und Wissenstransfer im Bereich der strategischen Kommunikation fördern. Sie studierte Journalistik an der Universität Dortmund und promovierte an der Universität Zürich. Ihre Forschungsschwerpunkte sind v.a. CSR-Kommunikation, Vertrauen und strategische Kommunikation, kommunale Kommunikation. Kontakt: ulrike.roettger@uni-muenster.de


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Annika Schach

*1977, Prof. Dr., ist Professorin für Angewandte Public Relations an der Hochschule Hannover und Kommunikationsberaterin. Arbeitsschwerpunkte: Sprache in der Unternehmenskommunikation, Storytelling, Krisenkommunikation und digitale Kommunikation. Kontakt: annika.schach (at) hs-hannover.de


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Bertram Scheufele

*1969, Prof. Dr., Leiter des Fachgebietes Kommunikationswissenschaft, insb. Medienpolitik am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Hohenheim. Arbeitsschwerpunkte: Politische Kommunikation, Soziologie und Sozialpsychologie der öffentlichen Kommunikation, Medienwirkungen, quantitative und qualitative Methoden. Kontakt: bertram.scheufele (at) uni-hohenheim.de


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Armin Scholl

* 1962, apl. Prof. Dr., ist seit 1998 Akademischer Oberrat und dann außerplanmäßiger Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster. Er studierte Publizistik, Politikwissenschaft, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Germanistik in Mainz und Münster. Nach der Promotion war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Studie "Journalismus in Deutschland" (Leiter: Siegfried Weischenberg) und danach wissenschaftlicher Assistent an der FU Berlin (bei Hans-Jürgen Weiß). Forschungs-/Arbeitsschwerpunkte: Theorien, Methoden, Journalismusforschung, Alternativmedien und Gegenöffentlichkeit.


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Tanjev Schultz

*1974, Prof. Dr., ist Professor für Grundlagen und Strategien des Journalismus am Journalistischen Seminar / Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er studierte Publizistik/Journalismus, Philosophie, Psychologie, Politik- und Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin, der Fern-Universität Hagen und der School of Journalism (School of Media) der Indiana University in Bloomington (USA) und hat an der Universität Bremen mit einer Arbeit über die Diskurstheorie von Jürgen Habermas und die Empirie politischer Talkshows promoviert. Mehr als zehn Jahre war er politischer Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Zu seinen derzeitigen Arbeits- und Forschungsschwerpunkten gehören Medienvertrauen und Medienethik, Verschwörungstheorien und journalistische Darstellungsformen. Er ist Mitherausgeber der „Journalistik“.


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Andreas Sträter

*1985, Dr., promovierte an der Technischen Universität Dortmund über das Öffentlichkeitsverständnis der Länder auf der Arabischen Halbinsel. Freiberuflich arbeitet er für den WDR und verschiedene Tageszeitungen. Arbeitsschwerpunkte: Journalistische Kulturen, Journalismus in der Arabischen Welt, Transparenz und Media Accountability, journalistische Darstellungsformen. Kontakt: andreas.straeter (at) tu-dortmund.de Zu journalistischen Kulturen hat Andreas Sträter einen → Einführungsbeitrag geschrieben.


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Peter Szyszka

*1957, Prof. Dr., ist Kommunikationswissenschaftler und Professor für Organisationskommunikation und Kommunikationsmanagement an der Hochschule Hannover. Er ist Leiter der Forschungsgruppe Beziehungskapital. Forschungsschwerpunkte: theoretische Grundlagen der Public Relations, soziale Wertschöpfung durch Beziehungskapital, Wissenschaft/Praxis-Transfer. Kontakt: peter.szyszka (at) hs-hannover.de Peter Szyszka hat einen Einführungsbeitrag zum Verhältnis von → PR und Journalismus geschrieben.


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Barbara Thomaß

*1957, ist Professorin im Ruhestand und Senior Researcher am Institut für Medienwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. Sie forscht zum Themenfeld „Internationaler Vergleich von Mediensystemen“. Ihre Forschungen beschäftigen sich vor allem mit Fragen der internationalen Kommunikation, mit Medien und Kommunikation unter politischen und ökonomischen Aspekten, mit den Mediensystemen in West- und Osteuropa, europäischer Medienpolitik, Medienethik und journalistischer Ethik sowie Medienentwicklungszusammenarbeit. Barbara Thomaß ist zweite stellvertretende Vorsitzende des ZDF-Verwaltungsrates, Vorstandsvorsitzende der Akademie für Publizistik in Hamburg und Mitglied der European Media Research Group. Sie promovierte zum Thema „Journalistische Ethik“ und hat nach einem Studium der Publizistik, Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre und einem Volontariat mehrere Jahre als Journalistin gearbeitet.


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Jan Tonnemacher

*1940, Prof. Dr. phil., Dipl. Volkswirt, hatte nach langjährigen Tätigkeiten als Journalist, Pressesprecher und in der außeruniversitären Medienforschung von 1991 bis 2005 einen Lehrstuhl für Journalistik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Seit seiner Emeritierung weiter in Lehre und Forschung an mehreren Universitäten tätig, gegenwärtig als Research Fellow am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der FU Berlin. Arbeitsschwerpunkte: Kommunikationspolitik, Medienökonomie, Medienentwicklung und neuere Mediengeschichte. Jan Tonnemacher hat einen Einführungsbeitrag zum Thema → Politik und Journalismus geschrieben.

Julian Unkel

*1988, Dr., ist seit 2019 Akademischer Rat a. Z. am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München. Zuvor war er ebendort wissenschaftlicher Mitarbeiter und von 2015-2017 Mitarbeiter am Munich Center for Internet Research. Er promovierte 2019 an der LMU München zum Thema „Informationsselektion mit Suchmaschinen“. Arbeitsschwerpunkte: Medienselektion und -rezeption, quantitative Methoden. Kontakt: unkel (at) ifkw.lmu.de


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Hans-Ulrich Wagner

*1962, Dr. phil., ist Senior Researcher am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut in Hamburg, wo er Leiter des Forschungsprogramms Wissen für die Mediengesellschaft ist und den Kompetenzbereich Mediengeschichte verantwortet. Er bearbeitete verschiedene Forschungsprojekte, u. a. zur Geschichte des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR), und ist PI der internationalen Forschungsnetzwerke Transnational Media History und Entangled Media History. Ein Arbeitsschwerpunkt ist die Mediengeschichte, verstanden als Geschichte der Medien wie auch von kommunikativen Prozessen in der Vergangenheit und über die Vergangenheit. Kontakt: https://leibniz-hbi.de/de/mitarbeiter/hans-ulrich-wagner


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Stephan Weichert

*1973, Prof. Dr. phil., leitet den Masterstudiengang „Digital Journalism“ und das „Urban Storytelling Lab“ an der Hamburg Media School (HMS). Seit 2008 lehrt er als Professor für Journalistik in Hamburg. Weichert ist Gründer des Think Tanks VOCER.org und Gründungsdirektor des VOCER Innovation Medialab, einem Stipendienprogramm für Nachwuchsjournalisten. Seit 20 Jahren setzt er sich als Wissenschaftler und Publizist mit den Folgen der Digitalisierung für Medien, Journalismus und Gesellschaft auseinander. Zuletzt veröffentlichte er gemeinsam mit Dr. Leif Kramp eine umfangreiche Studiensammlung zur Mediennutzung junger Zielgruppen, u.a. ist bei Vistas ihr Buch Der Millennial Code. Junge Mediennutzer verstehen - und handeln erschienen. Für seine herausragende journalistische Arbeit zur ,Digitalen Gesellschaft‘ wurde Weichert im Jahr 2014 der Medienethik-Award verliehen. Kontakt: s.weichert (at) hamburgmediaschool.com Stephan Weichert hat zusammen mit Leif Kramp einen Einführungsbeitrag zum → Digitalen Journalismus geschrieben.

Joachim Westerbarkey

*1943, Prof. Dr., war bis 2009 Hochschullehrer an der Westfälischen Wilhelms-Uni­versität Münster. Er lehrte in Münster, Dortmund und Düsseldorf Kommunikationswissenschaft. Arbeitsschwerpunkte: Kommunikations- und Medientheorien, Public Relations, Diskursanalyse, Filmanalyse. Kontakt: jom.westerbarkey (at) web.de


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Cornelia Wolf

*1982, Prof. Dr., ist seit 2014 Juniorprofessorin für Online-Kommunikation am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. 2018 wurde sie dort zur außerplanmäßigen Professorin ernannt. Ihre Forschung fokussiert crossmediale, digitale und mobile Strategien von Organisationen, Innovations- und Akzeptanzkommunikation sowie den Medienwandel und die Institutionalisierung digitaler Medien. Sie hat Diplom-Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt studiert. Kontakt: cornelia.wolf (at) uni-leipzig.de


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